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Gerard Dépardieus Sohn ist tot

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Gérard Depardieu Poster
© Kurt Krieger

„Ich habe ihn unendlich geliebt. Er war ein wunderbarer Junge, ein großartiger Schauspieler.“

Guillaume Jean Maxime Antoine Depardieu: 7.4.1971 - 13.10.2008 Bild: Kurt Krieger

Mit diesen Worten äußert sich Regisseur Alain Corneau zum überraschenden Tod seines Lieblingsdarstellers Guillaume Dépardieu. Der französische Schauspieler, der in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war, ist an einer Lungenentzündung gestorben.

Die Krankheit war die Folge einer Virusinfektion, die sich der 37-Jährige am vergangenen Wochenende bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film „L’Enfance d’lcare“ in Rumänien zugezogen hatte. Die Ärzte in Frankreich konnte sein Leben nicht mehr retten. Sein Vater Gerard Dépardieu ließ über seine Agenten in Paris ausrichten, dass er am Boden zerstört sei.

Immer im Schatten des Vaters

Die Beziehung zwischen Vater und Sohn hatte sich in den letzten Jahren zusehends verschlechtert. Guillaume selbst bezeichnete sie in seiner Biografie „Im Schatten meines Vaters“ als Hassliebe. Diese lebten beide auch öffentlich, als sie sich über die französischen Medien gegenseitig beschimpften. Bereits als Jugendlicher litt Guillaume unter dem großen Erfolg seines Vaters.

Drogen- und Alkoholprobleme ließen ihn häufig mit dem Gesetz in Konflikt kommen, so dass er mehrmals auf Bewährung verurteilt wurde. Auch auf sein Privatleben hatte der Drogenkonsum Einfluss: Nach einem Motorradunfall Mitte der 90er Jahre litt er unter Infektionen, die sich durch seine Sucht noch verschlimmerten. Nach acht Leidensjahren entschied er sich für die Amputation seines Beines. Kurz darauf trennte sich seine Frau Élise Ventre von ihm.

Der Krankenhausaufenthalt ließ ihn jedoch kreativ werden und der Franzose verfasste unter anderem eine Oper. Film-Fans bleibt Guillaumes künstlerisches Talent vor allem durch Werke wie „Die siebente Saite„, „Der Graf von Monte Christo“ und „Les misérables“ in Erinnerung. Er hinterlässt seine siebenjährige Tochter Louise.

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