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Leben & Werk

Der 1942 in Mähren geborene Friedrich von Thun siedelte im Alter von drei Jahren mit seiner Familie nach Oberösterreich über. Nach dem Abitur zog es von Thun nach München, wo er parallel zu seinem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaften Schauspielunterricht nahm.

Sein Filmdebüt gab Friedrich von Thun 1964 in Helmut Käutners Verfilmung von Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“. Zu Karrierebeginn bis in die 70er-Jahre waren es vorwiegend leichtere Unterhaltungsfilme, in denen er mitwirkte. Einen Gegenpol dazu bildeten vor allem die Engagements bei Michael Verhoeven, etwa in „Ein unheimlich starker Abgang“ oder „Sonntagskinder“. Als von Thuns Durchbruch wird gemeinhin seine Interpretation des Leonidas Tachezy in Axel Cortis Werfel-Verfilmung „Eine blaßblaue Frauenschrift“ (1984) wahrgenommen. Für seine schauspielerische Leistung wurde er beim TV-Festival in Monte Carlo mit einer „Goldenen Nymphe“ ausgezeichnet.

In der Folgezeit erfreut sich der Wahlmünchner in den Fernsehredaktionen stetig wachsender Wertschätzung und wird, beginnend mit „Das Erbe der Guldenburgs“ über „Die schnelle Gerdi“ und die Ärztereihe „Dr. Schwarz und Dr. Martin“, später dann als „Professor Capellari“ zu einem der populärsten Schauspieler im Land. Seine Karriere führte ihn auch zu einigen Kurzbegegnungen mit den ganz großen Namen der Filmbranche. Bereits als Jungspund hatte er 1964 an der Seite von Catherine Deneuve und Gert Fröbe in „Das Liebeskarussell“ vor der Kamera gestanden. Er bekam kleinere Rollen in Fellinis „Ginger and Fred“, Spielbergs „Schindlers Liste“ und bei George Lucas in The Young Indiana Jones Chronicles“.

Aus jüngerer Zeit zählen der quotenstarke Zweiteiler „Eine Liebe in Afrika„, Dominik Grafs „Kalter Frühling“ oder Urs Eggers „Tod eines Keilers“ zu den herausragenden Produktionen, in denen Friedrich von Thun mitwirkte. Aktuell dreht er den Sat.1.-Vierteiler „Zodiak“ und für das ZDF die deutsch-schwedische Krimireihe „Der Kommissar und das Meer“, die auf den Romanen von Mari Jungstedt basiert. Und wenn der Zweiteiler „Helen, Fred und Ted“ von Sherry Hormann für die ARD ein Ausstrahlungserfolg wird, bekommt man von Thun, flankiert von Andrea Sawatzki und Christian Berkel, künftig regelmäßig als eigenwilligen Therapeuten zu sehen.

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