Fred Willard

Schauspieler • Sprecher
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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler, der als Meister der Improvisations-Sketch-Comedy gilt und in rund 200 TV- und Kinofilmrollen komödiantisches Format einbrachte. Fred Willard wird wegen seiner Schlagfertigkeit bei Improvisationen, wegen seiner geistreichen Dialoge und der Fähigkeit, jeden Charakter in Sekundenschnelle unverkennbar zu machen, geschätzt. Seine One-Man Shows und Tourneen gehören zu den erfolgreichsten Acts in den USA. Willard bevorzugt im Film ambitionierte aber dumme bis blöde Charaktere, die sich durch nichts von ihrem Vorhaben abbringen lassen, stupide Militärs, begriffsstutzige Familienpatriarchen und Vorgesetzte gehören zu seinem Standardrepertoire.

Fred Willard wurde 1939 in Shaker Heights, Ohio geboren, studierte am Kentucky Military Institute und machte am Virginia Military Insitute seinen Abschluss als B.A. (Bachelor of Arts) in Englisch. Die Erfahrungen mit Soldaten brachte er u.a. 1984 in Rob Reiners Mockumentary „This is Spinal Tap“ ein, wo er Colonel der Militärbasis ist, auf der die Hevy-Metal-Band Spinal Tap spielt. Willard machte sich 1977 einen Namen in der Sketch-Show „Fernwood2Nite“, gründete die Comedy-Gruppe Ace Trucking Company und war schnell Dauergast in NBCs Comedy-Sketch-Show „Saturday Night Live“, wo er während seiner gesamten Karriere immer wieder auftrat. Er hält einen Rekord in der „Jay Leno Show“, wo er in der Saison 1992 mit 50 Charakteren in 50 Sketchen Furore machte. 2005 gehörte seine One-Man Show „Fred Willard: Alone at Last!“ (auf der tatsächlich zehn weitere Schauspieler agierten) zu den Comedy-Ereignissen.

Im Spielfilm war Willard u.a. als Mission Commander in der zweiten „Austin Powers„-Komödie, als Dr. Willoughby in „Harold & Kumar„, als Nachrichtenchef von Will Ferrell in „Anchorman: The Legend of Ron Burgundy“ (2004) und als Vater in der Komödie „Liebe an Bord“ (2006) zu sehen. Er spielte in fast allen Filmen von Christopher Guest, als Vertreter einer Reiseagentur in „Waiting for Guffman“ (1996), als Schauspieler in „For Your Consideration“ (2006) und als bissiger und derber Kommentator der Hundeshow in „Best in Show“ (2000). Die Rolle brachte ihm den American Comedy Award ein.

Fred Willard ist Synchronsprecher für Animationsfilme wie „Tarzan“, „Himmel und Huhn“ (2005, als Alien-Vater) und „Monster House“ (2006, als Vater).

Für den Sender VH1 war er 2004 als Moderator der Show „Totally Obsessed“ tätig, die Menschen mit einer Leidenschaft für ungewöhnliche Hobbys präsentierte.

Fred Willard ist verheiratet und hat eine Tochter.

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