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Leben & Werk

Die Eleganz, Leichtigkeit und Schwerelosigkeit seiner Tänze und der originelle Erfindungsreichtum in den Choreografien sind Markenzeichen der Film-Musicals, in denen Fred Astaire (1899-1987) über drei Jahrzehnte auftrat. Im Gegensatz zu dem kraftvoll-sportlichen Stil seines Kollegen Gene Kelly bevorzugte Astaire fließende Bewegungen und rhythmusorientierte Steptänze, aus denen er blitzschnell ausbrechen konnte, und anschmiegsame Walzer, die seinen Partnerinnen wie Ginger Rogers, Rita Hayworth, Judy Garland oder Cyd Charisse dennoch Freiheit genug für eigene Entfaltung ließen. Seine Solo-Nummern mit ihrer Präzision und Spielfreude, sei es als Partner eines Kehrbesens oder – in einer der aufregendsten Nummern – indem er eine Wand hoch, an der Decke und die andere Wand wieder hinunter tanzt („Royal Wedding„), sind unerreicht. Astaires Vielseitigkeit in den Tänzen trug wesentlich zum Erfolg der richtungsweisenden Musicals bei. Mit Partnerin Ginger Rogers trat er in neun gemeinsamen Filmen auf. Von 1965 bis 1969 war er Partner von Robert Wagner in der populären TV-Serie „Ihr Auftritt, Al Mundy“. Astaire veröffentlichte 1959 eine Autobiographie und war von da an auch in wenigen Filmen als dramatischer Schauspieler zu sehen („Das letzte Ufer“, „Un taxi mauve“). Seinen letzten Auftritt als Tänzer inszenierte Francis Ford Coppola mit „Der goldene Regenbogen“ 1968. Mehrere Filme huldigten dem tänzerischen Genie Astaires, so Federico Fellini mit „Ginger und Fred“ 1985, Woody Allen mit „The Purple Rose of Cairo“ 1984 und Kenneth Branagh mit „Verlorene Liebesmüh“ 1999.

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