Franz Dinda

Schauspieler
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Leben & Werk

Franz Dinda gilt als Multitalent. Er ist erfolgreicher Schauspieler und hoch gelobter Autor und Lyriker, dazu talentierter Sänger und Musiker – und bekennender Nostalgiker.

Franz Alexander Dinda wurde am 25. März 1983 als Sohn einer Pastorin in Jena geboren. Als er fünf Jahre alt war, wurde der Ausreiseantrag seiner Mutter genehmigt. Kurz vor der Wende zogen Mutter und Sohn von der DDR in die Bundesrepublik, zunächst in die Nähe von Darmstadt. Nach zahlreichen Umzügen ließ sich die Familie bei Stuttgart nieder. Während der Schulzeit fiel Franz Dinda bereits als Jazz-Trompeter auf, außerdem machte er eine Gesangsausbildung. Erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte Dinda in der Theater-AG seiner Schule. Die Schauspielerei gefiel ihm so gut, dass er früh entschied, Schauspieler werden zu wollen. Sein Debüt hatte Dinda als Fabian Krüger in der ARD-Jugendserie „Fabrixx“, die in Stuttgart produziert wurde. 2003 machte er sein Abitur und war neben Axel Prahl im Provinz-Krimi „Die Kette“ zu sehen. Unmittelbar nach dem Schulabschluss zog Dinda nach Berlin und begann eine Schauspielausbildung. Danach war er in verschiedenen Film- und Fernseh-Produktionen zu sehen, darunter neben einigen Fernsehserien auch Heinrich Breloers hoch gelobtes Doku-Drama „Speer und Er“ (2005), in dem er Albert Speers Sohn Arnold verkörperte, und die ausgezeichnete Mini-Serie „Blackout – die Erinnerung ist tödlich“ (2007). Kino-Zuschauer lernten Dinda auch als Niels in der Komödie „Der Tag, an dem Bobby Ewing starb“ (2005) und dem Katastrophenfilm „Die Wolke“ (2006) kennen, in dem der Nachwuchsdarsteller die Hauptrolle des Elmar spielte. 2007 folgte die Hauptrolle in der Kino-Klamotte „Kein Bund für’s Leben„. Im Fernsehen überzeugte der Jungschauspieler mit der coolen Ausstrahlung außerdem in dem erschütternden Schüler-Drama „Sklaven und Herren“ (2008) und in verschiedenen Episodenauftritten in Krimiserien, darunter die „Polizeiruf 110“-Folgen „Verdammte Sehnsucht“ (2008) und „Zwei Brüder“ (2011) sowie der BR-„Tatort: Liebeswirren“ (2008). 2011 kehrte er im deutsch-deutschen Liebesdrama „Westwind“ wieder in einer Hauptrolle auf die Kinoleinwand zurück. Im gleichen Jahr stand er als Hofsänger Heinrich Vogel in Peter Sehrs und Marie Noëlles Filmbiographie „Ludwig II“ vor der Kamera. 2012 gehörte er zum Cast von Philipp Stölzls Bestseller-Verfilmung „Der Medicus„. Zu seinen aktuelleren TV-Arbeiten zählen der Fernsehfilm „Nacht über Berlin – Der Reichstagsbrand“ sowie das Doku-Drama „Die Blutspur der Medici“ (beide 2012). Franz Dinda ist jedoch nicht nur Schauspieler, sondern auch ein äußerst talentierter Poet. 2010 erschien mit dem Gedichtband „Ein BilderReimbuch über Liebe“ sein erfolgreiches Lyrikdebüt. 2013 folgte „Kavalier an Dame“. Mit seinem Bühnenprogramm „ReimKlang“ unternimmt Dinda dazu eine Art musikalische Lesereise.

Für seine Leistung als Schauspieler wurde Franz Dinda bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2006 mit dem New Faces Award der Zeitschrift „Bunte“ für seine Rolle in „Die Wolke“. 2007 erhielt er für seine Rolle in „Blackout – die Erinnerung ist tödlich“ den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises. 2010 folgte der TV-Movie-Award als „Bester Newcomer“. Der gebürtige Thüringer lebt heute in Berlin.

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