Frank Whaley

Schauspieler • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Frank Whaley gehört als Schauspieler zu den vielbeschäftigten Nebendarstellern der Independent-Szene und spielte vom Studenten, Musiker, Gauner, Polizisten, Sportler und Schuldirektor bis zum Hotelmanager, Attentäter und Soldat die unterschiedlichsten Rollen in seit 1987 rund 70 Filmen. Er ist vor allem durch seine Arbeit für Regisseur Oliver Stone bekannt, der ihn vier Mal besetzte: In „Geboren am 4. Juli“ (1989) als Bruder des querschnittgelähmten Vietnamveteranen Ron Kovic (Tom Cruise), in „The Doors“ (1990) als Gittaristen Rooby Krieger an der Seite von Leadsänger Jim Morrison (Val Kilmer), als Kennedy-Attentäter Lee Harvey Oswald im Politthriller „JFK - Tatort: Dallas“ (1991) und in „World Trade Center“ (2006) als Rettungswagenfahrer Chuck Sereica. 2007 war Whaley im Horrorthriller „Vacancy - Motel“ einer der besten Leinwandschurken des Jahres: Als süffisant lakonischer Manager des abgelegenen Motels, der mit seinen Freunden Snuff Movies dreht, lockt er das Paar Kate Beckinsale und Luke Wilson ins Todeszimmer und hetzt es, bevor er von Beckinsale erschossen wird.

Francis Carlyle Whaley wurde 1963 in Syracuse, New York, in eine Familie irischer Abstammung geboren. Sein Vater starb in den 90ern an den Folgen einer durch Alkoholismus verursachten Krankheit. Der ältere Bruder Robert ist Sänger der Band „The Niagaras“, der Frank angehörte. Mit 18 verließ er das Elternhaus und versuchte sein Glück in New York auf Off-Broadway-Bühnen. Seit 1987 spielte er in TV-Serien, unter anderem in „Law & Order„, „The Dead Zone“, „The Twilight Zone„, „Buddy Faro“, „Boston Legal“ und „Psych“ (2006).

Im Kino debütierte Whaley 1987 im Depressionsdrama „Wolfsmilch“ mit Jack Nicholson: Whaley spielte den Nicholson-Charakter Frances Phelan in jungen Jahren. Danach war er Zimmergenosse von Matthew Broderick in der Mafiakomödie „Freshman“ (mit Marlon Brando), spielte in der Albert-Einstein-Komödie „I.Q. - Liebe ist relativ“ neben Walter Matthau und Tim Robbins und wurde 1994 in Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ von John Travolta und Samuel L. Jackson erschossen. Whaley war in John Woos Actionthriller „Operation: Broken Arrow“ (1996) dabei, im Hannibal-Lecter-Psychothriller „Roter Drache“ (2002) und als Leiter der Battle of the Bands in Richard Linklaters Komödie „School of Rock“ (2002). Er ist mit Schauspieler Ethan Hawke befreundet, den er auf dem Set des Kriegsfilms „A Midnight Clear“ (1992) kennen lernte und mit dem er in „Swing Kids“ (1993) und in Hawkes Regiedebüt „Chelsea Walls“ (2001) spielte.

Als Regisseur und Drehbuchautor verantwortete Whaley drei Spielfilme. In „Joe the Kid“ (1999, mit Val Kilmer) geht es um einen von seiner Mutter missbrauchten 14-Jährigen. „The Jimmy Show“ (2001, mit Carla Gugino) basiert auf einem Theaterstück: Whaley spielt einen Buchhalter, der sich als Standup Comedian versucht und seine Familie kaum noch durchbringen kann. 2007 inszenierte er nach eigenem Buch „New York City Serenade“, eine in den 90er-Jahren spielende Geschichte über die Freundschaft zwischen einem Möchtegern-Regisseur (Freddie Prinze Jr.) und einem Drummer (Chris Klein).

Frank Whaley ist Mitbegründer der New Yorker Theatergruppe The Naked Angels Theatre Company, für die er bislang drei Stücke produzierte.

Whaley ist mit der Schauspielerin Heather Bucha verheiratet, die auch in „New York City Serenade“ auftritt.

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