Frank Sinatra

Frank Sinatra

Leben & Werk

Die Stimme Amerikas, der Sänger und Entertainer “Ol’ Blue Eyes” Frank Sinatra (1915 bis1998), Idol der Kriegs- und Nachkriegsgeneration, trat im Film zunächst in Musikfilmen auf. Seine eigentliche Karriere begann mit der Rolle des G.I. Angelo Maggio in “Verdammt in alle Ewigkeit“, für die er 1953 mit einem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet wurde.

Von da an wurde er auch ein Superstar des amerikanischen Kinos. Sein drogenabhängiger Musiker in “Der Mann mit dem goldenen Arm“, in dem erstmals im Film ein “Cold Turkey” gespielt wurde, der Reporter in “Die oberen Zehntausend“, der Rita Hayworth und Kim Novak liebende “Pal Joey” waren seine großen Rollen in dieser Zeit. Sinatras Schauspielstil war der eines betont lässigen, coolen, mal unbeteiligt, dann enorm ernst handelnden Stoikers, der in den drei Kriminalfilmen unter der Regie von Gordon Douglas – “Der Schnüffler”, “Der Detektiv” und “Die Lady in Zement” – zur Höchstform auflief. Nach 1980 zog er sich vom Film- und TV-Geschäft zurück.

Sinatra gehörte mit Dean Martin, Sammy Davis jr. und Peter Lawford zum so genannten “Rat Pack” Hollywoods, das wegen seiner alkoholseligen Streifzüge durch Las Vegas, wo sie als Entertainer auftraten, für permanente Schlagzeilen sorgte. Die Filme, in denen sie gemeinsam auftraten (“Frankie und seine Spießgesellen“), wirken denn auch wie filmische Betriebsausflüge einer eingeschworenen Buddy-Truppe. Sinatras politischen Ambitionen zur Zeit von Präsident John F. Kennedy wurden wegen seiner offensichtlichen Verbindungen zur Mafia eine Ende gesetzt. Sinatra, als Schläger gefürchtet, war u.a. mit Ava Gardner, Mia Farrow und Zeppo Marx’ Witwe Barbara Blakely verheiratet. Seine Tochter Nancy Sinatra ist Sängerin.

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