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Frank Black

Schauspieler
Poster
  • Geboren: 06.04.1965 
  • Berufe: Schauspieler
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Leben & Werk

Der US-amerikanische Musiker Frank Black (Gesang, Gitarre) kommt am 6. April 1965 in Boston, Massachusetts unter dem bürgerlichen Namen Charles Michael Kittridge Thompson IV als Sohn eines Barbesitzers zur Welt. Thompson wächst in Kalifornien, später in Massachusetts auf, wo er unter dem Einfluss eines tief religiösen Stiefvaters auch die Musik des christlichen Rockmusikers Larry Norman kennen lernt. Der begabte Schüler (er wird mit dem Preis „Teenager of the Year“ ausgezeichnet - später der Titel eines seiner Soloalben) schreibt sich 1983 für ein Studium der Anthropologie an der University of Massachusetts ein. Dort trifft er Joey Santiago und die beiden beschließen, gemeinsam eine Band zu gründen. Mit den so entstandenen Pixies wird Thompson unter dem Pseudonym „Black Francis“ während der Achtziger Jahre zu einer fettleibigen Ikone des Independent-Rock. So bezeichnete ihn Kurt Cobain als eines seiner größten musikalischen Vorbilder neben den Beatles. Der kommerzielle Durchbruch bleibt den Pixies jedoch versagt. Nach vier Alben wird die durch interne Spannungen zerrüttete Band 1991 aufgelöst. Aus Black Francis wird nun Frank Black, dessen erstes, selbstbetiteltes Soloalbum (1993) durch seine Orientierung am Mainstream einen Bruch mit der musikalischen Vergangenheit darstellt. Weitere Alben wie „Teenager Of The Year“ (1994) oder „The Cult Of Ray“ (1996) folgen, und Black kultiviert einen eigenen Stil zwischen Punk, Indierock und Country. Der von der Plattenfirma Sony erwartete Durchbruch bleibt aus, was jedoch auch sein Gutes hat: Mit der neuen Formation Frank Black & The Catholics kann Black so eine spontane Arbeitsweise verfolgen, die Alben wie „Black Letter Days“ und „Devil’s Workshop“ (beide 2002) zu authentischen Werkschauen machen. 2004 werden die Pixies reaktiviert, der obligatorischen „Best Of“-CD schließt sich eine Welttournee an. Ein neues Studioalbum hingegen ist nicht in Planung, so dass Frank Black weiterhin als Solokünstler glänzt. Jüngstes Werk des arbeitswütigen Amerikaners ist das 2006 erschienene „Fast Man/Raider Man“.

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