Leben & Werk

Frank Beyer, Jahrgang 1932, gehört zu den bekanntesten DEFA-Regisseuren. Er gab sein Regiedebüt 1957 mit dem Drama „Zwei Mütter“. 1962 adaptierte er den Roman „Nackt unter Wölfen“ um ein Kind im KZ Buchenwald. Der Holocaust war auch das Thema der Jurek-Becker-Verfilmung „Jakob, der Lügner“ (1974), der mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Im Westen war der Thüringer vor allem berühmt für „Die Spur der Steine“ (1966), ein Gegenwartsstoff, der in der DDR verboten wurde. Als sein Hauptdarsteller aus „Spur der Steine“ und „Versteck“ Manfred Krug in den Westen ging, wurde auch „Versteck“ nicht gezeigt. Beyer blieb zwar in der DDR, drehte aber auch im Westen. Nach der Wende entstanden u.a. „Der Bruch“ mit Götz George (1991) und der Zweiteiler „Nikolaikirche“ (1995) über die Umwälzungen in der DDR. 1991 wurde Beyer für sein Lebenswerk mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Er starb am 1. Oktober 2006 nach längerer Krankheit.

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