Florian Henckel von Donnersmarck

Florian Henckel von Donnersmarck

Leben & Werk

Der Shooting Star unter den deutschen Filmemachern, geadelt mit sechs Deutschen Filmpreisen, u. a. für den Besten Film und die Beste Regie, für sein Spielfilmdebüt “Das Leben der Anderen”, das bereits davor zum Überraschungshit in den deutschen Kinos avancierte. Mit seinem bewegenden und brisanten, höchst menschlichen Drama mit politischem Hintergrund erweist sich Florian Henckel von Donnersmarck als sauberer, bedächtiger und bisweilen lyrischer Handwerker, der der Ostalgie von Filmhits wie “Sonnenallee” und “Good Bye, Lenin” die hässliche Fratze eines kompromisslosen Überwachungsstaats entgegensetzt.

Von Donnersmarck wuchs in New York, Berlin, Frankfurt am Main und Brüssel auf, wo er im Jahre 1991 sein internationales Abitur machte. Im Anschluss an sein Russischstudium am Leningrader LISI studierte er Politik, Philosophie und VWL an der Universität Oxford. 1997 begann er sein Studium im Fach Spielfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Mit einer Reihe von Kurzfilmen gab er in der Folge erste Visitenkarten ab und erntete erste internationale Auszeichnungen.

Am 13. Januar 2006 wurde Florian Henckel von Donnersmarck mit dem Bayerischen Filmpreis für das Beste Drehbuch und die Beste Nachwuchsregie für “Das Leben der Anderen” geehrt. Der Film erhielt insgesamt vier Auszeichnungen beim Bayerischen Filmpreis und wurde darüber hinaus bei der Oscar-Verleihung 2007 als bester fremdsprachiger Film prämiert.

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