Feng Xiaogang

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor

Leben & Werk

Chinesischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Darsteller. Feng Xiaogang besuchte nie eine Filmhoch- schule, lernte beim Fernsehen und bekennt sich als Vertreter einer neuen Generation chinesischer Filmemacher zum kommerziellen Film in allen seinen Aspekten. In der VR China wurde er mit stilbildenden Komödien („Dream Factory“) bekannt, im Westen durch die Culture-Clash-Satire „Big Shots Begräbnis“ (2001, mit Donald Sutherland und Rosamund Kwan) und das mit „Tiger & Dragon„- und „Hero“-Star Zhang Zyji prominent besetzte Drama „The Banquet“ (2006), das während der Tang-Dynastie spielt und um Machtkämpfe im Kaiserreich kreist, die während eines festlichen nächtlichen Mahls in Kaiserpalast von Peking kulminieren. Die Handlung - ein Prinz sucht den Mord an seinem Vater zu klären - ist lose an „Hamlet“ angelehnt.

Feng Xiaogang wurde 1958 in Peking als Sohn einer Fabrikkrankenschwester und eines der Kommunistischen Partei angehörenden Professors geboren und arbeitete sieben Jahre als Szenenbildmaler in einer Theatertruppe der nationalen Volksbefreiungsarmee, bevor er zum Fernsehen ging und als Drehbuchautor anfing. 1991 adaptierte er den Roman „Beijingers in America“, der Schicksale chinesischer Emigranten in den USA beschreibt, ging nach New York, filmte selbst, machte sich mit der mehrteiligen gleich- namigen TV-Serie einen Namen und wurde TV-Regisseur. Fengs erste Spielfilmregie, die Komödie „Dream Factory“ (1996) begründete das in China populäre Genre der „New Year Celebration Comedy“, zu der er „Party A, Party B“, den in den USA gedrehten „Be There or Be Square“ und „Sorry, Baby“ beisteuerte. „A Sigh“, ein Drama um eheliche Untreue, gewann 2000 drei Preise auf dem Filmfestival Kairo.

Die Idee zu „Big Shot’s Funeral“, saftige Satire auf Konsumhunger und Film im Film, entstand, als sich Feng mit Regisseur Chen Kaige („Lebewohl, meine Konkubine„) über das zum Medienereignis gewordene Begräbnis von Akira Kurosawa unterhielt. Donald Sutherland fällt als Regisseur ins Koma und löst Wirbel um sein bombastisch inszeniertes (vorzeitiges) Begräbnis aus. Der Film brach nationale Kinokassenrekorde. Die Sozialsatire „Cell Phone“ (2003), die um das Phänomen der ihren Männern wegen angeblicher Untreue auf deren Handys nachspionierenden Frauen kreist, wurde zum umstrittenen Tagesgespräch. Im Road Movie „A World Without Thieves“ (2004) trifft das Diebespaar Andy Lau und René Liu auf einen naiven jungen Mann und steht ihm wider Willen in einer „Welt ohne Diebe“ bei.

Feng Xiaogang übernahm 2004 in Hongkong die Rolle als Boss der Krokodil-Gang in Stephen Chows Hit „Kung Fu Hustle„. Der Schauspieler Ge You (Kameramann in „Big Shot“, Kaiser in „The Banquet“) übernimmt häufig eine Hauptrolle in Fengs Filmen. Feng ist mit der Schauspielerin Xu Fan verheiratet, die in fast allen seinen Filmen spielt.

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