Felicity Jones

Felicity Jones

Leben & Werk

Als Frau des genialen Physikers Stephen Hawkings verzauberte sie im Biopic „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ 2014 die Zuschauer. Ihre Wandelbarkeit zeigt sie fortan im Mystery-Thriller „Inferno“, als Rebellin gegen das Imperium im Star Wars-Ableger „Rogue One“ oder als einfühlsame Mutter in „Sieben Minuten nach Mitternacht“.

Felicity Jones Leben und Filme

Als Tochter eines Journalisten und einer Werbefrau wurde die Engländerin am 17.10.1983 in Birmingham geboren. Bereits im Alter von drei Jahren trennten sich ihre Eltern, sodass sie gemeinsam mit ihrem Bruder ihrer Mutter aufwuchs. Ihre ersten Schritte in der Schauspielerei absolvierte sie im Alter von 11 Jahren in Schulaufführungen und erhielt in der britischen Fantasyserie „Eine lausige Hexe“ (1998-2001) den Zuschlag als Hauptfigur.

Nach ihrem Abitur belegte sie ein freiwilliges Jahr und stand in dieser Zeit für die Miniserie „Servants“ vor der Kamera. Sie studierte Englisch am Wadham College in Oxford, wo sie des öfteren für Theaterstücke auf der Bühne stand. Unter anderem war sie in einer Shakespeare Formation gemeinsam mit Harry Lloyd in Japan. In der Jane Austen Verfilmung „Northanger Abbey“ wurde sie in der Hauptrolle gecastet.

Kritikerlob für „Like Crazy“

In den folgenden Jahren stand sie meist für die britischen Fernsehanstalten vor der Kamera. In „Doctor Who“ gastierte sie in einer Folge mit David Tennant, für eine Adaption der Tagebücher der Anne Frank spielt sie die ältere Schwester Margot. Bildgewaltig wird sie in der Shakespeare Adaption „The Tempest“ in Szene gesetzt, während sie in „Cemetery Junction“ im Mittelstand der 1970er für ihre Ansichten und Liebe kämpft.

Gefühlvoll geht es in „Like Crazy“ weiter, wo sie sich als britische Studentin in den USA in einen amerikanischen Studenten (Anton Yelchin) verliebt, jedoch Probleme mit der Einbürgerungsbehörde bekommt. Beim Sundance Film Festival erhielt sie für ihre Darstellung den Spezialpreis der Jury und konnte im gleichen Jahr weitere Preise einheimsen, unter anderem als Beste Newcomerin bei den Empire Awards.

Oscarnominierung für „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

Mit Rollen im Spionage-Thriller „Page Eight“, als Schneehäschen in „Powder Girl“, als fordernde Austauschstudentin in „Breathe in“ oder als Muse von Autor Charles Dickens in „The Invisible Woman“ erweitert sie in den kommenden Jahren ihr Portfolio. In „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ verkörpert sie Felicia Hardy, eigentlich Superheldin Black Cat und hier Sekretärin von Bösewicht Harry Osborn.

Ihr vorläufiges Highlight ihrer Karriere gelang ihr in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“, dem Biopic über den Physiker Stephen Hawking und seine Frau Jane. Gemeinsam mit Eddie Redmayne (ausgezeichnet für den Oscar in seiner Darstellung), zeichnet sie die Beziehung der beiden nach – von der glücklichen ersten Begegnung über die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung bis in das aktuelle Leben. Ihre Leistung wurde mit einer Nominierung für den Oscar, Golden Globe, BAFTA oder den Screen Actors Guild Awards gewürdigt.

Felicity Jones im „Star Wars“-Ableger: „Rogue One“

Ein weiterer Coup gelang ihr 2015, als sie in der Rolle der Rebellin Jyn Erso für den ersten „Star Wars“-Ableger „Rogue One: A Star Wary Story“ gecastet wurde. Darin wird sie eine Gruppe von Rebellen anführen um die Pläne des Todessterns dem Imperium zu entwenden. Der Film von Gareth Edwards handelt kurz vor den Ereignissen aus „Krieg der Sterne“ (1977). Ähnlich actionreich geht es im Thriller „Collide“ zu, in der sie kränklich auf ihren Freund (Nicholas Hoult) wartet, der in allerhand Verfolgungsfahrten quer über die deutschen Autobahnen gejagt wird.

In der nunmehr dritten Dan Brown Verfilmung „Inferno“ hilft sie Dr. Robert Langdon (Tom Hanks), der nach einem Gedächtnisschwund von Kopfgeldjägern verfolgt wird. Für das fantastische Drama von J.A. BayonaSieben Minuten nach Mitternacht“ spielt sie die Mutter eines Jungen, der jede Nacht von einem Monster heimgesucht wird.

 

Felicity Jones Privat

Um sich auf ihre Filmrollen vorzubereiten, ist sie sich nicht scheu auch einmal ungewöhnliche Aufgaben zu übernehmen. Beispielsweise lernte sie snowboarden, putzte mehrere Monate die Toiletten eines Hotels und zog bei Katholiken ein. Sie ist das Werbegesicht für Burberry als auch Dolce & Gabbana.

Von 2003-2013 war sie mit dem Performer Ed Fornieles liiert, den sie in Oxford kennen gelernt hat. Auf Sozialen Medien wie Twitter, Facebook, Instagram und Snapchat ist sie nicht anzutreffen.

Felicity Jones Auszeichnungen

Oscar-Verleihung

2015 Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

Golden Globe

2015 Nominierung als Beste Hauptdarstellerin Drama – „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

BAFTA Awards

2015 Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

Screen Actors Guild Awards

2015 Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

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