Felicitas Woll

Schauspielerin • Synchronsprecherin
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Leben & Werk

Als Lolle in der mehrfach ausgezeichneten ARD-Sitcom „Berlin, Berlin“ feierte die Schauspielerin Felicitas Woll 2002 ihren großen Durchbruch. 2005 beeindruckte sie als junge Krankenschwester in dem Fernseh-Zweiteiler „Dresden“.

Felicitas Woll wurde am 20. Januar 1980 in Homberg (Efze) geboren. Aufgewachsen ist sie mit drei leiblichen Geschwistern und vier Pflegekindern ihrer Mutter im nordhessischen Harbshausen. Sie begann zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester, wurde aber von einem Agenten entdeckt und nahm schließlich an einem Casting für die RTL-Comedy „Die Camper“ teil. Felicitas Woll ergatterte tatsächlich die Rolle der Tanja, die sie von 1998 bis 2000 spielte und nahm Schauspielunterricht bei Vladimir Matuchin in Düsseldorf. 1999 übernahm sie die Hauptrolle der Helen in der deutsch-chinesischen Fernsehserie „True Love is Invisible“. Von 1999 bis 2000 war sie außerdem als Maja in der Familienserie „Die Nesthocker – Familie zu verschenken“ zu sehen. 2001 folgte ihre erste Kino-Hauptrolle als Victoria in Dennis Gansels Teenie-Komödie „Mädchen, Mädchen“. Als Comic-Zeichnerin Lolle in der Emmy-gekrönten ARD-Vorabendserie „Berlin, Berlin“ gelang Felicitas Woll 2002 schließlich der ganz große Durchbruch. 2004 meldete sie sich mit der Actionkomödie „Abgefahren – Mit Vollgas in die Liebe“ auf der Kinoleinwand zurück. Dass sie auch ernste Rollen spielen kann, bewies die Schauspielerin 2005 im ZDF-Zweiteiler „Dresden“. In der Hauptrolle der deutschen Krankenschwester Anna Mauth, die sich 1945 in einen englischen Bomberpiloten verliebt, überzeugte sie Zuschauer und Kritiker. Nach einer rund zweijährigen Babypause mit nur wenigen Fernsehauftritten, war Felicitas Woll 2007 in der TV-Komödie „Zwei Wochen Chef“ zu sehen. 2009 spielte sie als Franzi in der Ost-West-Komödie „Liebe Mauer“ ihre nächste Kino-Hauptrolle.

Für ihre Leistungen als Schauspielerin wurde Felicitas Woll bereits mit vielen Preisen bedacht. So brachte ihr die Rolle der Lolle in „Berlin, Berlin“ 2002 den Deutschen Fernsehpreis als Beste Schauspielerin, 2003 den Adolf-Grimme-Preis und 2004 die Rose d’Or ein. 2006 erhielt sie den Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises für ihre Rolle in „Dresden“. Am 14. Februar 2006 kam im nordhessischen Korbach ihre Tochter Taisha zur Welt. Von dem Vater des Kindes hat sie sich inzwischen getrennt. Die Schauspielerin lebt in der Nähe von Kassel. (ut)

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