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Leben & Werk

Jan Ulrich Vetter-Marciniak alias Farin Urlaub (er reist eben gern) wurde 1963 in Berlin geboren. Mit 16 unternahm er einen Trip nach London, wo er die Punkrock-Szene kennenlernte. Der Teenager war begeistert und beschloss, dem vorgezeichneten Dasein als Otto Normalverbraucher auszuweichen. Er kehrte zurück als Gitarrist mit blondierten Haaren, das Abitur machte er trotzdem noch. 1980 traf er in der Berliner Szene-Kneipe Ballhaus Spandau den Schlagzeuger Dirk Felsenheimer (Bela B.) und stieg in dessen Band Soilent Grün ein. Mit Basser Sahnie gründeten die beiden bald darauf die Ärzte. Der Erfolg war derart überwältigend, dass Farin sein angefangenes Archäologie-Studium an den Nagel hing. Die Ärzte wurden zu DER deutschen Punkband schlechthin, landeten standesgemäß auf dem Index, ernteten Gold. 1985 spielten sie in dem Film „Richy Guitar“ eine Rockband. 1988 war alles vorbei: Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere gab die Band auf Westerland ihr Abschiedskonzert. Farin formierte die Gruppe King Kong, die selbst an Indie-Maßstäben gemessen erfolglos blieb. 1993 kam es zur Wiedervereinigung, wieder mit Erfolg, der diesmal aber dauerhaft anhalten sollte. Farins erste Soloplatte „Endlich Urlaub“ erschien 2001, „Am Ende der Sonne“ 2005. Farin Urlaub ist Vegetarier, Nichtraucher, Motorradfahrer und Pazifist. Er hört gerne Johnny Cash, unterstützt Greenpeace und die Aktion „Menschen gegen Minen“. Farin beherrscht sechs Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Japanisch und Latein. Seit einigen Jahren lebt er in einem Dorf bei Hamburg, wo er sich ein eigenes Tonstudio eingerichtet hat.

Nach den durschlagenden Erfolgen seiner ersten beiden Solo-Alben („Endlich Urlaub“ Platz drei, „Am Ende der Sonne“ Platz eins), versammelte Urlaub elf Musiker und Musikerinnen um sich, die ihn künftig als „Racing Team“ bei seinen Live-Konzerten unterstützten. Urlaub selbst erklärte zu diesem Schritt: „Farin Urlaub solo war gestern, das Farin Urlaub Racing Team ist die Zukunft. Anstatt mir im Studio alleine Tage und Nächte um die Ohren zu schlagen, wird demnächst die gesamte Band von mir gequält.“. Und das mit überwältigendem Erfolg: Die Konzertereisen der neu aufgestellten Großband wurden zu Triumphzügen und das im Februar 2006 veröffentlichte „Livealbum Of Death“ bescherte dem Soloarzt seine zweite Nummer-Eins-Platzierung in den Longplay-Charts.

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