Fanny Ardant

Fanny Ardant

Leben & Werk

Sie ist eine der Diven des französischen Films, die geheimnisvolle, strahlend schöne Femme fatale mit breiter Mundpartie und herausfordernden Augen, mit selbstbewusstem Auftreten und einer durch die Körpergröße bedingten Aufforderung zur Distanz, die sie nur selten aufgibt. Fanny Ardant (geboren 1949 als Tochter eines Kavallerieoffiziers) ist jedoch relativ selten im Film zu sehen und spielt meist nur in Projekten, die sie wirklich interessieren. Die ehemalige Klosterschülerin wurde nach einigen TV-Auftritten von François Truffaut, dessen Lebensgefährtin sie bis zu seinem Tode 1984 blieb, mit den Filmen “Die Frau nebenan” (als Geliebte von Gérard Depardieu) und “Auf Liebe und Tod” (als detektivische Sekretärin) berühmt und gefeiert. Sie trat in Filmen von Alain Resnais (“Mélo”) und André Delvaux (“Benvenuta”), Michel Deville (“Le paltoquet”) und Antonioni (“Jenseits der Wolken“) auf und war die Herzogin de Guermantes in Volker Schlöndorffs Marcel-Proust-Verfilmung “Eine Liebe von Swann“, eine Kostümrolle, die sie seither mehrfach meisterhaft zelebrierte (“Ridicule“, “Elizabeth”, “Balzac” (TV)). Ardant war in belgischen (“Australia”, neben Jeremy Irons), italienischen (Ettore Scolas “Die Familie”) und deutschen (Margarethe von Trottas “Fürchten und Lieben”) Filmen Gast, trat oft weit unter Wert auf (“Auch Männer mögen’s heiß“) und hat nur selten die glanzvollen Rollen der Anfangsjahre wiedergefunden.

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