Fabian Hinrichs

Schauspieler
Fabian Hinrichs Poster
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Leben & Werk

Deutscher Schauspieler. Er verkörpert häufig unberechenbare Einzelgänger, schräge Typen und Personen mit latenter Gewaltbereitschaft und hat sich mit Rollen seelisch zerrissener Menschen, die kurz vor der Explosion ihrer aufgestauten Gefühle stehen, einen Namen als Charakterdarsteller in Film, Fernsehen und auf der Bühne gemacht. Fabian Hinrichs wurde bekannt als Hans Scholl, Kopf der Widerstandsgruppe um Sophie Scholl (Julia Jentsch) in „Sophie Scholl – die letzten Tage“ (2005), überzeugte in einer faszinierenden Studie als brutaler Hooligan-Anführer zwischen Liebe zum Sport und Gewalt, im Umfeld von Eintracht Braunschweig im Fußball-Drama „66/67 – Fairplay war gestern“ (2009) sowie als verrückter Bankangestellter, der in „Schwerkraft“ (2009) auf die schiefe Bahn gerät. In der deutsch-polnischen Komödie „Hochzeitspolka“ (2010) platzt er auf gemeine Weise mit seinen Freunden in die Hochzeit seines von Christian Ulmen gespielten ehemaligen Band-Kumpels. Hinrichs wirkte als Gast in zahlreichen Krimiserien mit, 2011 als auf Rache an einem Ermittler sinnender Bombenleger im Pilotfilm der RTL-Serie „Die Draufgänger“.

Fabian Hinrichs wurde 1976 in Hamburg geboren, begann ein Jurastudium und wechselte auf die Westfälische Schauspielschule Bochum, nach deren Abschluss er 2000 ins Ensemble der Volksbühne Berlin aufgenommen wurde, wo er bis 2005 blieb. Er trat an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Zürich, bei den Wiener Festwochen und am Schauspielhaus Hamburg auf, wo er 2011 in der Titelrolle von „Rust – Ein deutscher Messias“ gefeiert wurde. Für das Solostück „Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang!“ an der Volksbühne Berlin, wurde er 2010 von „Theater heute“ zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für Hinrichs bedeutet Theaterarbeit ein Stück Freiheit.

Hinrichs debütierte im Kinofilm 2003 in der surrealen Komödie „Schussangst“ als Zivi und Wehrdienstverweigerer. 2005 war er der Bruder der Braut in der belgisch-deutschen schwarzen Komödie „Die Bluthochzeit„. Ab 2006 arbeitete Hinrichs für TV-Produktionen („Neandertal“), so die Krimiserien „Rosa Roth“, „Großstadtrevier„, „Der Kriminalist„, „Der Dicke“, „Bloch“, „Einsatz in Hamburg“, „SOKO Leipzig“ und „Countdown – Die Jagd beginnt„. Für die Rolle des Mordverdächtigen in „Borowski und die heile Welt“ (mit Axel Milberg) war er 2010 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Zu seinen Fernsehfilmen gehört das Drama „Liebe und andere Gefahren“ (2009), wo er einen Polizeibeamten, und Rainer Kaufmanns „Das Beste kommt erst“ (2008), wo er den moralisierenden Sohn eines Unternehmers (Friedrich von Thun) spielt. Im ZDF-Drama „Dutschke“ ist er der Schriftsteller Peter Schneider („Lenz“).

Fabian Hinrichs wurde 2005 für „Sophie Scholl“ mit dem New Faces Award ausgezeichnet. Für „Schwerkraft“ wurde er mit dem Sonderpreis Schauspiel auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis geehrt und war für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Hinrichs ist Mitglied der Deutschen und Europäischen Filmakademie.

Der 1,90 m große Schauspieler spricht Englisch, Französisch, Russisch und Dialekte und hält sich mit Rudern, Fechten, Akrobatik und Basketball fit. Er spielt Gitarre, Percussion und Schlagzeug.

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