Eva Marie Saint

Schauspieler
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Leben & Werk

Mit ihrer ersten Filmrolle als Freundin von Marlon Brando in „Die Faust im Nacken“ erspielte sich Eva Marie Saint 1954 den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle. Ansonsten strahlt die hoch gewachsene Blondine mit den schmalen Lippen und den stets niedergeschlagenen Augen eine Art Pastorenattitüde aus: Intelligenz, Solidität, Umsicht und Zuverlässigkeit auf die Sekunde, die sie auf die relativ undankbare Rolle der Freundin oder enttäuschten Ehefrau festlegte. Am besten gelang ihr dies in Vincente Minnellis Melodram „Die alles begehren„, wo ihr die temperamentvolle erotische Malerin (Elizabeth Taylor) den Mann (Richard Burton) abspenstig macht.

In der Hitchcock-Galerie kühler Blondinen ist Saint zwar die distanzierteste, spielte aber in einem seiner besten Filme, in „Der unsichtbare Dritte“ (1959), die Undercover-Agentin, die von James Mason beherrscht und von Cary Grant „erlöst“ wird. In Filmen wie „Das Land des Regenbaums“, „Exodus“ oder „Grand Prix“ blieb sie ohne nachhaltige Wirkung.

Saint trat auf der Bühne und seit den 70er-Jahren im Fernsehen auf, so in der Western-Serie „How the West was Won“ (1976). 2005 gelang ihr ein kleineres Leinwandcomeback: Sie war in Wayne Wangs Kinderabenteuer „Winn-Dixie - Mein zotteliger Freund“ als vereinsamte Bibliothekarin und in Wim WendersDon’t Come Knocking“ als Mutter des abgehalfterten Westerndarstellers Howard (Sam Shepard) zu sehen.

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