Eugene Levy

Schauspieler • Musiker • Sprecher • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Kanadischer Schauspieler und Drehbuchautor. Eugene Levy war bereits in seiner Heimat ein populärer TV-Komiker, als er weltweit späten Ruhm in der Rolle des ironischen, gutherzigen, begriffsstutzigen und unglaublich komischen Vaters von Jim (Jason Biggs), der dem Sohn als Sexberater beisteht, in der „American Pie„-Trilogie (1999 – 2003) erntete. Er gab zu, privat zu seinen Kindern ähnlich wie Jims Vater zu handeln. Levy ist der einzige Darsteller der Trilogie, der auch in den zwei als Videopremiere entstanden Spion-Offs (2005 und 2007) mitwirkte. Mit auffallend dichten Augenbrauen unverkennbar und dem Stoneface eines Buster Keaton ist er Meister des Understatement. Als Drehbuchautor arbeitet Levy häufig mit Regisseur und Autor Christopher Guest bei dessen Mockumentarys zusammen („Waiting for Guffmann“, 1996; „Best in Show„, 2000, „A Mighty Wind„, 2003, „For Your Consideration„, 2006), die Kleinstadttheater, Provinzschauspieler, Hundeshows und Folk Music ironisieren.

Eugene Levy wurde 1946 in Hamilton, Ontario geboren und besuchte dort die Westdale High School. 1974 gründete er mit Catherine 0’Hara, John Candy und Martin Short die Comedy-Gruppe „The Second City“, die 1976 als „Second City TV“ eine NBCs „Saturday Night Live“ ähnliche TV-Comedy-und-Sketch-Show wurde, die in Kanada Kultstatus genießt. Levy entwickelte zahlreiche populäre Charaktere, Nachrichtensprecher Earl Camembert, Las-Vegas-Lounge-Abhänger Bobby Brittman, und erntete als Verkörperung von Prominenten wie Sir Sean Connery und Muammar Al-Gaddafi Beifall. Mit Candy und Short ist er der einzige Comedian der Gruppe, der zwei Mal (2002 für SCTV und 2006 für seine Karriere) mit einem Stern auf Kanadas Walk of Fame geehrt wurde.

Eugene Levy gehört seit „American Pie“ zu den vielbeschäftigten Nebendarstellern, die Komödien Würze verleihen. In Guests „Best in Show“ ist er Vertreter für Herrenoberbekleidung, in „“Waiting for Guffman“ Zahnarzt. Er jagte als Schulinspektor den Olsen-Zwilligen in „Ein verrückter Tag in New York“ hinterher und verliebt sich in „Haus über Kopf“ in Queen Latifah. Mit Steve Martin spielte er in vier Filmen, darunter die beiden „Vater der Braut“-Komödien. Levy stand nur zwei Mal als Hauptdarsteller auf Plakaten über dem Filmtitel, in der Komödie „Armed & Dangerous“ (1986, mit John Candy), wo er einen Strafverteidiger spielt, und in „The Man“ (2005, mit Samuel L. Jackson), wo er eine Vertreter für Zahnersatz spielt, der für einen Undecoveragenten und Waffenhändler gehalten wird.

Eugene Levy ist seit 1977 mit Deborah Divine verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

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