Emma Watson sieht sich als Betrügerin

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„Früher war Schauspielerei für mich ganz natürlich…“

Emma Watson macht die Popularität zu schaffen… Bild: Kurt Krieger

Zumindest bleibt ihr das Schicksal vieler Jungstars erspart, die nach dem frühen Rummel um ihre Person sichtlich aus der Spur gerieten. Doch obwohl Emma Watson im Vergleich zu beispielsweise Macaulay Culkin, Edward Furlong oder Lindsay Lohan extrem vernünftig und abgeklärt wirkt, hat der jahrelange Rummel um ihre Harry Potter-Rolle als Hermine offenbar doch Spuren hinterlassen. Denn Watson sie in einem Interview gefragt wurde, ob sie eigentlich schon immer Schauspielerin werden wollte, antwortete sie überraschend:

„Ich weiß es nicht. Das ist schwer zu erklären. Ich habe mit dieser Frage wirklich zu kämpfen. Ich habe sogar meine Eltern gefragt, wie das früher eigentlich bei mir war. Als ich klein war, habe ich das einfach so gemacht, ich habe gerne geschauspielert. Das war einfach ein Teil von mir.“

Das habe sich inzwischen aber geändert - und das geht soweit, dass Watson die große Anerkennung für ihre schauspielerischen Leistungen in anspruchsvollen Filmen wie zuletzt „Noah„, „The Bling Ring“ oder „Vielleicht lieber morgen“ vollkommen irritiert:

„Ich fühle mich unglaublich unwohl, wenn mich jemand für meine Schauspielerei lobt“, erklärt Emma. „Ich neige dazu, mich dann komplett in mich selbst zurückzuziehen, weil ich mir wie eine Betrügerin vorkomme, die nur so tut als sei sie Schauspielerin.“

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Nächste schwierige Rolle neben Ethan Hawke

Dabei wird Emmas nächstes Projekt ebenfalls schon vor dem Kinostart am 1. Oktober mit reichlich Lorbeeren überhäuft: Im Thriller „Regression“ spielt Watson die 17-jährige Tochter eines Mannes, der zugibt, sie vergewaltigt zu haben - sich aber an nichts erinnern kann. Ethan Hawke spielt den ermittelnden Polizisten, Regie führt Arthouse-Spezialist Alejandro Amenabar („Abre los Ojos„, „The Others„, „Das Meer in mir„).

Eine extrem fordernde Rolle, in der Watson sich erneut als nuancenreiche Darstellerin beweist. Bleibt ihr nur zu wünschen, dass der Preis für ihre sensible Arbeit nicht zu hoch wird…

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