Ethan Embry

Schauspieler
Ethan Embry Poster

Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Nach eigener Aussage spielt Ethan Embry am liebsten Außenseiter, in seiner seit 1990 rund 60 Filme umfassenden Karriere spiegeln das die Rollen wieder. So zum Beispiel im Horrorthriller „Motel“ (2007), in dem er das Paar Kate Beckinsale und Luke Wilson in ein abgelegenes Motel lockt, um es für ein Snuff Movie zu töten und von Beckinsale mit einem BMW überfahren wird. 2007 war Embry außerdem als Börsenmakler, der mit seiner Verlobten bei illegalen Glücksspielen mitmischt, in „Player 5150“ und in dem in Kanada und China gedrehten Behindertendrama „Heart of a Dragon“ zu sehen.

Ethan Embry wurde 1978 als Ethan Phillian Randall in Huntington Beach, Kalifornien geboren. In seinen ersten Filmen nannte er sich Ethan Randall, seit 1993 benutzt er den Künstlernamen Ethan Embry (der Name geht auf den Großvater zurück). Embry trat schon als Kind vor die Kamera und brachte es auf über 100 Werbespots im Fernsehen und im Radio. Er debütierte 1990 in einer TV-Mini-Serie und 1991 neben Meryl Streep in der Komödie „Rendezvous im Jenseits„. In „Mein Weihnachtswunsch“ will er die getrennt lebenden Eltern zusammen bringen. Erste Aufmerksamkeit erlangte er an der Seite von Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon im Abenteuerfilm „Die Spur des Windes“ (1993), wo die Kids von Elfenbeinjägern durch die Wüste gehetzt werden. Später war er in der Südstaaten-Komödie „Sweet Home Alabama“ (2003) ihr Bruder Bobby Ray, der seine Homosexualität verheimlicht.

In seinen Teenagerjahren sah man Embry in den beiden Musikfilmen „Empire Records“ und „That Thing You do!“ (1995/96) jeweils an der Seite von Liv Tyler, mal als musikverrückter Schüler, mal als Bassist einer Sixties Band. Im Thriller „Wiege der Angst“ (1996, mit Kyra Segdwick als Profikillerin) wird er bei dem Versuch, ein Mädchen zu vergewaltigen, getötet. Weil er sich in der Schule beim Turnen ausgezeichnet hatte, konnte Embry in Ridley Scotts Segelschulschiffdrama „White Squall – Reißende Strömung“ (1996) seine Stunts selber ausführen. Als Rusty, aufsässiger Sohn der Chaos-Familie Griswold, versucht er sich in „Die schrillen Vier in Las Vegas“ (1997) als Spieler.

Embry ist in der Teeniekomödie „Ich kann’s kaum erwarten“ (1998) in Jennifer Love Hewitt verliebt und gehört zu den Highschool Teens, die im Horrorfilm „Dich kriegen wir auch noch!“ (1998, mit Katie Holmes als Punklady) nach einer Gehirnwäsche als Schul-Zombies agieren. In Richard Donners Fantasy-Abenteuer „Timeline“ (2003) geht er mit Paul Walker auf eine Zeitreise ins Spätmittelalter.

Für das Fernsehen war Embry in „Law & Order„, „Numb3rs – Die Logik des Verbrechens“, „Mord ist ihr Hobby“ und als Detective Frank Smith in „Dragnet – Polizeibericht Los Angeles“ (2003, 12 Folgen mit Ed 0’Neill) zu sehen. Zwei Serien mit Embry als Hauptdarsteller („Work With Me“, „FreakyLinks“) wurden nach wenigen Folgen abgesetzt.

Embry spielte in der Punkband Southern Contest Colonic.

1992 erhielt er den Young Artist Award für seine Rolle des Schülers, der in „Dutch“ den Freund (Ed O’Neill) seiner Mutter triezt.

Embry war 1998-2002 mit Schauspielerin Amelinda Smith („Buffy“, „Scrubs“), mit der er einen Sohn hat, verheiratet. Er ist mit Schauspielerin Sunny Mabrey („Snakes on a Plane„) liiert.

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