Alle Bilder und Videos zu Esther Schweins

Leben & Werk

Wunderbar wandelbares Kind aus dem Kohlenpott, gestandene Komödiantin, Schauspielerin und Moderatorin. Die rothaaarige Esther Schweins gehört als beliebte Ulknudel zu den populärsten Comedians in Deutschland, bewies aber auch in ernsten Rollen, vor allem im Fernsehen, ihre Vielseitigkeit. Schweins‘ direkte Blickansprache gehört zu den aufregenden TV-Erlebnissen, ihre politischen Meinungsäußerungen zeigen eine konsequente Linie, ihre Moderationen sind von seltener Professionalität, und privat gilt: „Klar treffe ich Männer. Aber das diskutiere ich nicht mit der Bundesrepublik Deutschland.“

Esther Schweins wurde 1970 in Oberhausen geboren, verbrachte ihre Kindheit im badischen Viernsheim und besuchte nach dem Abitur Schauspielschulen in Bochum und Karlsruhe. Sie tritt in Kabaretts und auf der Theaterbühne auf und übernimmt 1992 die Moderation im Bavaria-Filmpark in Bottrop und kümmert sich um die Castings. Dabei wird sie von „RTL Samstag Nacht„-Produzent Jacky Drechsler entdeckt. Von 1994 bis 1998 ist sie in der Comedy-Show als hinreißend blödelnde, ironische und köstlich ulkige Nachrichtensprecherin, Hausfrau und in gekonnten Parodien von Promis wie Verona Feldbusch oder Kristiane Backes zu sehen. Schweins wird TV-Kult.

Parallel beweist sie ihr Talent in komischen und ernsten Fernseh- und Kinofilmen, in Nebenrollen (Sonja Sonne in Sönke Wortmanns „Das Superweib“, 1996, Susa in „Maria an Callas„, 2005) wie in Hauptrollen („Auch Engel wollen nur das Eine“, „Drei Tage Angst“, „Tausche Kind gegen Karriere“, „Kinderraub in Rio“, „Feuer“, „Nachtasyl“). Zum Flop wird 1997 ihr Kinofilm „Der Rosenkavalier“, wo sie eine Ritualmörderin spielt. TV-Erfolge werden die Nachbarschaftskriege mit Anna Loos in „Höllische Nachbarn“, die Reihe „Die Straßen von Berlin“, die Krimi-Reihe „Im Fadenkreuz“ (als Chefin einer Bodyguard-Agentur) und der Zweiteiler „Der Kurier des Zaren“ (1999), wo sie die erotische Zigeunerin Sangarra spielt und dafür das Reiten lernen musste.

Fürs Theater inszenierte Esther Schweins Rob Beckers Stück „Caveman„, das durch mehrere Städte tourte. Seit 2001 moderiert sie den Theaterkanal von ZDF/3Sat, wo sie durch ihre glasklaren Ansagen der Reihe Profil verleiht. Im Internet spielte sie im Krimi „stahlborn.de“ eine Archäologin in der titelgebenden Kleinstadt. Als Synchronsprecherin lieh sie in den „Shrek„-Animationsfilmen Prinzessin Fiona ihre Stimme. Seit 2002 ist sie regelmäßig in den Musikclips von Xavier Naidoo („Dieser Weg“) zu sehen. Seit 2005 ist sie Werbeträgerin für Bacardi und L‘ Oréal.

Esther Schweins wurde 1994 mit dem Bambi (für „RTL Samstag Nacht“) ausgezeichnet. Über ihr Leiden am Etikett „Erotischste Frau Deutschlands“: „Ich versuche weder ein Image bewusst zu brechen, noch erkenne ich es an.“ (2000).

Im Dezember 2004 überlebte Esther Schweins im Urlaub mit ihrer Mutter die Tsunami-Flutwelle in Sri Lanka, von der sie 200 Meter weit mitgerissen wurde.

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