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Errol Morris


Errol Morris ist einer der herausragenden Dokumentarfilmemacher unserer Zeit. Obwohl er erst für seinen hervorragenden Essay „The Fog of War„, in dem er den ehemaligen US-Verteidigungsminister Robert S. McNamara in elf Lektionen über den Vietnamkrieg referieren lässt, im Jahr 2004 den Oscar erhielt, schreibt Morris seit seinem Erstling, „Gates of Heaven“ von 1980, Filmgeschichte. Als sein Meisterwerk gilt „Der Fall...

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  • Geboren: 05.02.1948 in Hewlett, Long Island, New York  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Regisseur, Drehbuchautor

Leben & Werk

Errol Morris ist einer der herausragenden Dokumentarfilmemacher unserer Zeit. Obwohl er erst für seinen hervorragenden Essay „The Fog of War„, in dem er den ehemaligen US-Verteidigungsminister Robert S. McNamara in elf Lektionen über den Vietnamkrieg referieren lässt, im Jahr 2004 den Oscar erhielt, schreibt Morris seit seinem Erstling, „Gates of Heaven“ von 1980, Filmgeschichte. Als sein Meisterwerk gilt „Der Fall Randall Adams“ aus dem Jahr 1988, den Morris selbst als „ersten Nonfiction-Film-noir“ beschreibt und der tatsächlich dazu beitrug, dass der darin behandelte Mordfall aufgeklärt werden konnte. Seinen größten Erfolg in Deutschland feierte er mit der Stephen-Hawking-Doku „Eine kurze Geschichte der Zeit„, der er die ebenfalls sehenswerten Filme „Fast, Cheap and Out of Control“ und „Mr. Death“ folgen ließ. Für die Doku „Standard Operating Procedure“ über Abu Ghraib, die Morris selbst als Pendant zu „The Fog of War“ bezeichnet, wurde er bei der Berlinale 2008 mit einem silbernen Bären ausgezeichnet. Weniger erquicklich war Morris‘ Ausflug in den Spielfilm: „Canyon Cop“ von 1991 sieht er selbst als von „Eitelkeit und Gier“ bewirkten Ausrutscher.

Bilder