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Leben & Werk

Deutscher Schauspieler türkischer Abstammung. Der gut aussehende, schwarzhaarige Erol Sander wurde nach seiner ersten Karriere als Model der erste türkische Kommissar im deutschen Fernsehen und spielte als Frauenschwarm in Liebesfilmen. Im September 2006 wurde bekannt gegeben, dass er ab 2007 als Nachfolger von Pierre Brice und Gojko Mitic auf den Karl-May-Festspielen der Freilichtbühne Bad Segeberg den Apachenhäuptling Winnetou in „Winnetou I“ spielen wird. Ausschlaggebend sei gewesen, dass er alle wichtigen Eigenschaften Winnetous wie Mut und Gerechtigkeitssinn verkörpere, ihm aber ein eigenes Profil geben werde.

Erol Sander wurde 1968 in Istanbul geboren und zog 1973 mit seiner Familie nach München. Seinen vollen türkischen Namen (Hausname Urcan) verschweigt er, weil er zu schwer auszusprechen sei. Sein Künstlername ist Tribut an Hollywoodlegende Errol Flynn und die Hamburger Modedesignerin Jill Sander. Erol Sander wurde in einem katholischen Klosterinternat am Chiemsee erzogen, studierte Politikwissenschaft und BWL in München und ging 1990 nach Paris, wo er sieben Jahre als begehrtes Model für Armani, Dior und Dolce & Gabanna arbeitete.

Als erster türkischer Kommissar im deutschen Fernsehen übernahm Sander 1999 die Hauptrolle in „Sinan Toparak ist der Unbestechliche“ und den Fortsetzungen. Zu seinen über zwanzig TV-Movies, Romanzen, Melodramen und Liebesfilmen zählt „Soraya“ (2002), Zweiteiler über die iranische Ex-Kaiserin, wo er die Rolle des persischen Shah Reza Pahlewi spielt. 2004 war er im Kino in einer kleinen Rolle in Oliver Stones Epos „Alexander“ zu sehen.

Erol Sander ist mit Oliver Stones Nichte Caroline Godet verheiratet.

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