Ernest B. Schoedsack

Producer • Regisseur • Kameramann

Leben & Werk

Auf das filmische Konto des ehemaligen Kameramannes Ernest B. Schoedsack geht der verliebte Riesenaffe „King Kong“. Er ließ das lustvoll verspielte und unschuldig grausame Monster, das 1933 Fay Wray auszieht und auf dem Empire State Building abgeschossen wird, aus dem Dschungel der Südseeinseln auf die Menschheit mit damals verblüffender Tricktechnik (von Willis O’Brien) los. Der Film, dessen erotische Untertöne bis heute diskutiert werden, rettete die Filmgesellschaft RKO vor dem Ruin und brachte Schoedsack weitere Regieaufträge ein. Um das phantastische Dschungel-Set von „King Kong“ nicht ungenutzt zu lassen, drehte Schoedsack in der kurzen Zeit vor dem Abbau „Graf Zaroff - Genie des Bösen„, in dem eine für damals unerhörte Menschenjagd von einem degenerierten Adeligen aus reiner „Sportlust“ veranstaltet wird. Mit seinem Regiepartner Merian C. Cooper und O’Brien realisierte Schoedsack den Antikfilm „Die letzten Tage von Pompeji“ (1935) und mit „Panik um King Kong“ 1949 erneut einen Fantasy-Film um einen Riesenaffen (beide „King-Kong“-Filme wurden 1976 und 1998 noch einmal verfilmt). Der Tricktechniker Ray Harrishausen bereicherte Schoedsacks „Dr. Cyclops“ (1940), in dem ein verrückter Wissenschaftler seine Widersacher auf Däumlingsgröße schrumpfen lässt. Seine sonstige Produktion ist nicht von Bedeutung. 1952 drehte er noch den Vorspann für „This is Cinerama“, dann zog sich der ehemalige Dokumentarfilmregisseur endgültig vom Film zurück.

Filme und Serien

News und Stories

  • "King Kong"-Premiere vor 74 Jahren

    "King Kong"-Premiere vor 74 Jahren

    Am 2. März 1933 wurde das Original des Affenhorrors "King Kong und die weiße Frau" in New York uraufgeführt.

    Ehemalige BEM-Accounts  

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