Erick Avari

Schauspieler
Erick Avari Poster

Leben & Werk

Indischer Schauspieler. Erick Avari gehört als komischer Zuspieler und Mann im Hintergrund in über 100 Film- und TV-Auftritten zu den viel beschäftigten Schauspielern im amerikanischen Genrekino. Der indische Charakterkopf hat sich seit seiner Rolle als Kasuf in Roland Emerichs „Stargate“ (1994) vor allem im Science-fiction- und Fantasy-Genre einen Namen gemacht. Er war in Blockbustern wie „Independence Day“ (1996), als Karawanenführer in „Der 13. Krieger“ (1999), Kurator Dr. Bey in „Die Mumie“ (2000), Tivali in „Planet der Affen“ (2001), Industrieller in der Marvel-Comic-Adaption „Daredevil“ (2003), als Habib in Uwe Bolls Videogame-Adaption „Postal“ (2007) und als Politiker Avi Perlman in Mike Nichols‘ Politsatire „Der Krieg des Charlie Wilson“ (2008) dabei.

Erick Avari wurde 1952 als Nari Erick Avari im nordindischen Darjeeling in eine Familie parsischer Abstammung geboren. Sein Großvater war Produzent von Theaterstücken, sein Onkel und sein Vater, der auch als Forstwächter arbeitete, besaßen Kinos, wo er zwei Mal wöchentlich englische Filme sah und vom Kinofieber angesteckt wurde. Als Kind hatte er einen Auftritt im indischen Klassiker „Kanchenjung“ (1962) von Satyajit Ray. Ein Stipendium des College of Charleston, South Carolina, ermöglichte ihm die Auswanderung in die USA, wo er schnell im Filmgeschäft Fuß fasste. Avari spielte im zum Klassiker des Kriegsfilms avancierten „Bestie Krieg“ (1988), war Taxifahrer im Thriller „Color of Night“ (1994) und in „Ein Concierge zum Verlieben“ (1993) zu sehen, bis er nach 30 Filmen mit „Stargate“ den Durchbruch schaffte und die Rolle des Kasuf auch in der TV-Serie spielte. In „Mr. Deeds“ (2002) ist er Anderson, rechte Hand des Millionärs, sucht einen Erben und findet ihn in Titelheld Adam Sandler. Im Horrorfilm „Plane Dead“ (2007, dt. DVD-Premiere) sitzt er mit Zombies im Flugzeug.

Erick Avari war Gast in den Serien „The West Wing“, „JAG“, „Akte X“, „Alias – Die Agentin“, „Law & Order„, „NYPD Blue„, drei „Star Trek“- Serien, „Heroes“ (drei Folgen) sowie neun Folgen in „Polizeibericht Los Angeles“ (2003). Er spielte klassische und moderne Rollen auf Bühnen von Chicago, Cleveland, Minneapolis und New York (Joseph Papp Public Theatre; am Broadway in „The King and I“).

Erick Avaris Lebenseinstellung: „Wenn du mit Liebe arbeitest, wirst du deine Arbeit lieben.“

Filme und Serien

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