Eric Idle

Schauspieler • Sprecher • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Nach John Cleese war Eric Idle das zweite Gründungsmitglied der legendären britischen Komikergruppe Monty Python’s Flying Circus, die seit dem 5.10.1969, als die erste ihrer Shows über den Äther der BBC ging, die Fernseh- und Filmkomik erneuerten. Die Pythons nahmen mit satirischen Sketchen, sarkastischen Szenen, bissigen und absurden Dialogen, pop-getränkten Animationen und grotesken Gedankensprüngen die Formen der Komik auseinander und setzten sie als Musterbeispiele schwärzesten britischen Humors wieder zusammen. Die „englischen Marx Brothers“ produzierten bis zu ihrer Auflösung 45 halbstündige TV-Sendungen, vier Bücher, zehn Langspielplatten und sechs Spielfilme sowie die Aufzeichnung ihrer Hollywood-Bühnenshow von 1980.

Wie Cleese, Graham Chapman, Terry Gilliam, Terry Jones und Michael Palin hatte der 1943 in South Shields geborene einzige Sohn eines im 2. Weltkrieg gefallenen Kampffliegers und bei der Mutter aufgewachsene Eric Idle ein Studium der Englischen Literatur in Cambridge begonnen, ließ sich aber gerne von Studenten-Revuen und Cabarets ablenken, an denen Cleese und Chapman werkelten. Danach schrieb er Skripts für Radio und Fernsehen, bis es 1969 bei der BBC zur Gründung der Gruppe kam. Idle schrieb bis auf „Jabberwocky“ und „Time Bandits“ an allen Drehbüchern der Spielfilme der Pythons mit und spielte in „Die Ritter der Kokosnuss“ Prinz Herbert, den Nichtsotapferen und in „Das Leben des Brian“ sechs verschiedene Rollen.

Schon während seiner Python-Zeit war Idle, der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem amerikanischen Komiker Gene Wilder aufweist, an anderen Projekten beteiligt, so als Autor an Büchern für Serien der BBC und als Co-Regisseur und Darsteller von „All You Need is Cash“, einer Parodie auf den ersten Beatles-Film „A Hard Day’s Night“ von Richard Lester. Nach dem Ende der Pythons inszenierte Idle für die Märchenserie der BBC den Pilotfilm „The Frog Prince“ und gewann den ACE Cable Award für die Beste Cable Show. Er trat in der Piratenfilmparodie „Dotterbart“ und in Terry Gilliams „Münchhausen“-Film auf und gehörte in der Komödie „Nonnen auf der Flucht“ mit Robbie Coltrane zu dem Gaunerduo, das sich in einem Kloster vor Polizei und Gangstern versteckt.

Als Autor und Darsteller von „…und ewig schleichen die Erben“ will er als bei der Geburt vertauschter kleiner Börsenmakler seine Ansprüche auf den Titel des Duke of Bournemouth geltend machen und verübt Anschläge auf seinen Konkurrenten. In der Komödie „Fahr zur Hölle, Hollywood!“ ist Idle der Filmregisseur Alan Smithee (Anspielung auf den fiktiven Regisseur, der herhalten muss, wenn die wahren Übeltäter Schandflecke in ihrer Filmografie tilgen wollen), der seinen eigenen Film verbrennt, um die künstlerische Integrität zu wahren. In Terry Jones‘ Märchenverfilmung „Der Sturm in den Weiden“, die drei der Pythons vereint, spielt er die Ratte, in der Comic-Verfilmung „Dudley-Do-Right“ den Kim Jay Darling, in „Too Much Sun“ den erbschleichenden Priester.

Idle ist Präsident der aus den Pythons hervorgegangenen Produktionsfirma Prominent Features, zu deren Filmen „Die Abenteuer des Baron Münchhausen“, „Erik der Wikinger“, „Ein Fisch namens Wanda“ und „Wilde Kreaturen“ zählen. Im Jahre 2000 veröffentlichte er das Buch „Die Reise zum Mars“, einen Science-Fiction-Thriller, in dem zwei Komiker und ein über sie wachender humorloser Roboter auf eine verrückte Weltraum-Odyssee geschickt werden.

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