Leben & Werk

Amerikanischer Regisseur. Pionier der Computeranimation im Film, sorgte Eric Darnell 1998 mit „Antz“ für den Durchbruch der CGI im Bereich des Trickfilms. Die von Prominenten wie Woody Allen, Sylvester Stallone und Sharon Stone gesprochene, meisterhafte Abenteuer-Parabel um das Kastensystem eines Ameisenstaates sorgte mit detailversessenen Bildern, anspielungsreicher Story und originellen Charakteren für einen Quantensprung in dieser Disziplin. 2005 schuf er, wieder für DreamWorks, mit „Madagascar“ einen der zehn erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten. Die Story um die vier geflohenen Zootiere Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria, die auf der Insel Madagascar stranden, wurde 2008 mit „Madagascar 2„, wo sie in der afrikanischen Heimat landen, erfolgreich fortgesetzt. Darnell hatte beim ersten Film die anarchischen Pinguine, die immens populär wurden, unterschätzt, weshalb ihre Szenen in Teil zwei ausgebaut wurden. Seine Filme sind wegen ihrer witzigen Anspielungen, der Zitate, Doppeldeutigkeiten und der Musik („You Gotta Move it“) weit mehr als Futter für die Kleinen. Für 2010 ist „Madagascar 3“ in Vorbereitung.

Eric Darnell wurde 1960 geboren, besuchte die Shawnee Mission East High School in Prairie Village, Kansas, wo er für die Schülerzeitschrift „The Harbinger“ schrieb, und schloss 1983 mit dem B.A. in Journalismus an der University of Colorado in Boulder ab. Vier Jahre arbeitete er mit Zuschüssen von Stiftungen an Experimentalfilmen und wurde selbständiger Animator. Bei der TV-Übertragung eines Baseballspiels kam ihm bei der Beobachtung der Kameraarbeit die Idee, sich an Computeranimation zu versuchen. 1989 schuf er für Michael Stipes Rockband R.E.M. das animierte Musikvideo „Get Up“. 1991 schloss sich Darnell dem Character Animation Department von PDI an und arbeitete an zahlreichen Werbe- und Spielfilmen. Als 1996 die Fusion von PDI und DreamWorks erfolgte, half er (ohne Credits) bei der Regie von „Der Prinz von Ägypten“ (1997) mit dem DreamWorks ins Animationsgeschäft einstieg.

Darnells Kurzfilm „Gas Planet“ (1992) wurde wegen des verblüffenden Einsatzes von „unsichtbarer“ Computeranimation auf dem Animationsfestival von Ottawa mit dem Jurypreis für die Beste Computeranimation ausgezeichnet und machte internationale Karriere. Aus der Arbeit mit Co-Regisseur Jim Johnson bei „Antz“ ging 2000 der 3D-Kurzfilm „CyberWorld“ hervor, der die Abenteuer von Z-4195 weiterverfolgt.

Eric Darnell lebt mit Frau Laura, Sohn und Tochter in Campbell in Kalifornien.

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News und Stories

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