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Leben & Werk

Der britische Gitarrist Eric Clapton gilt heute als einer der einflussreichsten Künstler der klassischen Rock-Ära. Vom Blues-Rock der Sechziger über den Rock der Siebziger, den Hochglanz-Pop der Achtziger und Neunziger bis zur Rückbesinnung auf alte Werte ist das Spiel von „Slowhand“ immer im Blues der Anfangstage verwurzelt geblieben. Clapton kommt 1945 in The Green, Ripley, in der englischen Grafschaft Surrey als unehelicher Sohn der 16-jährigen Patricia Molly Clapton und des 24-jährigen kanadischen Piloten Edward Walter Fryer zur Welt. Er wächst bei seinen Großeltern zunächst in dem Glauben auf, seine Mutter wäre seine ältere Schwester. An seinem dreizehnten Geburtstag bekommt er eine Gitarre, mit 17 Jahren gründet er seine erste Band, die Roosters. Clapton orientiert sich in der aufkommenden Rhythm’n’Blues-Szene vornehmlich an schwarzen Gitarristen wie Robert Johnson, Freddie und B.B. King und entwickelt bald einen eigenwilligen Stil, der ihn zu einem begehrten Geheimtipp macht. Mit den Yardbirds spielt er deren ersten Hit „For Your Love“ ein, verlässt die Gruppe dann aber, weil er keinen Pop spielen will. Bis Mitte der Sechziger verdient er sich als Mitglied von Alexis Korners Bluesbreakers seine Sporen als Leadgitarrist, um im Anschluss daran zusammen mit Ginger Baker und Jack Bruce die erste Supergroup der Welt zu gründen, Cream. Clapton erweitert sein Repertoire und deckt mit Cream eine Bandbreite von Psychedelic Rock bis Soul ab. Durch die enge Freundschaft mit George Harrison übernimmt Clapton auf dem Weißen Album der Beatles bei „While My Guitar Gently Weeps“ die Leadgitarre. Die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als Clapton Harrison die Ehefrau, das Model Pattie Boyd-Harrison, ausspannt. Nach dem Ende von Cream und dem kurzlebigen Hype mit der Formation Blind Faith (1969) hat Clapton vom Superstardasein genug und arbeitet unter Pseudonym: Derek and the Dominos. Die neue Liebe zu Pattie Boyd dokumentiert er auf dem Album „Layla And Other Assorted Love Songs“ (auch „Wonderful Tonight“ geht an Patties Adresse). In den Siebzigern kämpft der Ausnahmegitarrist mit den Süchten: Erst trinkt er sich ins Krankenhaus, dann verfällt er kurze Zeit später dem Heroin. 1974, wieder relativ clean, veröffentlicht Clapton das Album „461 Ocean Boulevard“, das unter anderem einen erfolgreichen Ausflug in den Reggae („I Shot The Sheriff“) enthält. 1975 tritt er in der Rock-Oper „Tommy“ als Pfarrer auf. Von den späten Siebzigern an bis Ende der Achtziger folgen regelmäßige Alben-Veröffentlichungen, die von der Kritik hochgelobt und von den Fans gekauft werden. 1988 kommt es zur Trennung von Pattie, 1991 stürzt Sohn Conor aus einem Hotelfenster und stirbt. Den Schock verarbeitet Clapton musikalisch: Er greift zur Akustikgitarre und schreibt „Tears In Heaven“, für das er einen Grammy erhält. Als Elder Statesman wendet sich Clapton ab Mitte der Neunziger wieder verstärkt seinen Wurzeln zu. Das 1994 erschienene „From The Cradle“ zeigt ihn als Blues-Musiker an der Akustischen. Während der Aufnahmen zu einem Album mit Vorbild B.B. King lernt der nunmehr 54-jährige Clapton die 29 Jahre jüngere Grafikdesignerin Melia McEnery kennen, die er später heiratet und mit der er heute drei Kinder hat. Clapton ist angekommen: 2005 betitelt er sein neues Album mit „Back Home“.

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