Eric Bana

Eric Bana

Leben & Werk

Wie Mel Gibson, Heath Ledger, Sam Neill und Hugo Weaving kommt Eric Bana aus Australien, wo der athletische Schauspieler mit dem durchdringenden, oft melancholischen Blick als TV-Komödiant bekannt wurde, bevor ihn Ridley ScottsBlack Hawk Down” international bekannt machte und er als Comic-Figur “The Hulk” zum Weltstar wurde.

Bana wurde 1968 als Eric Banadinovich in Melbourne als Sohn eines Kroaten und einer Deutschen geboren, begann als Comedian in einer Bar und gelangte schnell zum Fernsehen, wo er nach dem Special “Eric” aus der Comedy Show “Full Frontal” eine eigene Comedy-Sendung erhielt und mit TV-Serien populär wurde.

Sein Kinodebüt war “Chopper” (2000), in dem er den in Australien bekannten Schriftsteller und Schwerverbrecher Mark Brandon “Chopper” Read verkörperte, der behauptete, mindestens ein Dutzend Menschen getötet zu haben – ein Soziopath, der sich nach Haftentlassung berufen sah, als “Exterminator” die Welt von “Gesindel” zu befreien. “Chopper” wurde als actionreiche beinharte Gangsterballade ein Boxoffice-Hit in Australien, gewann drei Australische Filmpreise und vier Kritikerpreise, von denen zwei an Bana gingen.

Bana gab in der Folge seine TV-Engagements auf und spielte in Scotts “Black Hawk Down” den (zu den erfundenen Personen gehörenden) charismatischen Delta Sergeant First Class “Hoot” Gibson, der am authentischen spektakulären Militäreinsatz im Oktober 1993 in Somalia teilnimmt und das Massaker hautnah erlebt. Wie alle anderen Schauspieler wurde Bana vor dem Dreh in einem Ausbildungslager auf die Rolle vorbereitet.

Banas enorme physische Präsenz trug ihm die Rolle des Dr. Bruce Banner in Ang Lees Verfilmung der Marvel-Comic-Reihe “The Hulk” ein. Banner/Hulk ist eine 1962 entstandene Jekyll-und-Hyde-Variante um einen Forscher, der einen Jungen vor einer Atombombenexplosion rettet und dabei verstrahlt wird. Er mutiert zum grünhäutigen Berserker, wenn ihn Wutanfälle plagen – was häufig vorkommt – und gerät dadurch ins Kreuzfeuer der Militärs. Hulk ist eine tragische Figur, die “the true existential man” genannt wurde. Eine weitere große Figur spielt Bana in Wolfgang Petersens “Troja”, in dem er als Hector Brad Pitts Achilles gegenübersteht.

In “München” – Steven Spielbergs Drama über die Folgen des Olympia-Attentats von 1972 – verkörperte er den in seiner Zerrissenheit berührenden Kommandoführer Avner Kauffman, der im Auftrag der israelischen Regierung die Drahtzieher des Massakers ermorden soll. Diese Darstellung brachte ihm 2006 eine Nominierung beim Australia Film Institute als bester Schauspieler. Als Profi-Pokerspieler Huck will er in Curtis Hansons Film “Glück im Spiel” das Herz von Billie (Drew Barrymore), aber auch die Meisterschaft in Las Vegas gewinnen. 2007 übernahm er die Hauptrolle in “Romulus, My Father” neben Franka Potente.

Im Kostümdrama “Die Schwester der Königin” entzweit er als berüchtigter König Heinrich VIII Scarlett Johansson und Natalie Portman, in der Bestsellerverfilmung “Die Frau des Zeitreisenden” zieht Bana alle romantischen Register.

Markerschütternd ist er als romulanischer Fiesling Nero im Enterprise-Neustart “Star Trek”, um dann Teen-Killerin Saoirse Ronan in “Wer ist Hanna?” ein zwiespältiger Vater zu sein.

Einen erneuten Genre-Wechsel bedeutet Banas erster Auftritt im Horror-Schocker “Erlöse und von dem Bösen”, in dem er als New Yorker Cop, der glaubt, schon alles Böse gesehen zu haben, plötzlich mit einem leibhaftigen Dämon konfrontiert wird.

Eric Bana ist seit 1997 mit Rebecca Gleeson verheiratet und hat mit ihr die beiden Kinder Klaus und Sophia. Zusammen wohnen sie in Melbourne.

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