Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Enya

Enya

Musiker
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 17.05.1961 in Gweedore, Donegal  Irland
  • Berufe: Musiker
Bilderstrecke starten(4 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Enya

Leben & Werk

Irlands meistverkaufende Solokünstlerin Enya kommt am 17. Mai 1961 als Eithe Ní Bhraonáin (in englischer Aussprache: Enya Brennan) in Gweedore im County Donegal zur Welt. Die Familie ist musikalisch: Die Großeltern treten mit ihrer Gruppe in ganz Irland auf, Enyas Vater, ein Pub-Betreiber, hat eine Vergangenheit als Chef der Slieve Foy Band. Einige von Enyas älteren Geschwistern gründen 1968 eine eigene Band, die in den Siebzigern unter dem Namen Clannad bekannt wird. 1980 schließt sich Enya der Gruppe an, spielt Keyboards und liefert die Backing-Vocals. Kurz vor dem kommerziellen Durchbruch verlässt die junge Frau die Familien-Combo jedoch wieder, um gemeinsam mit dem Clannad-Produzenten Nicky Ryan und dessen Frau Roma eine Solokarriere aufzubauen. Anfangs tritt Enya noch als Eithe Ní Bhraonáin in Erscheinung, bevor sie sich als Mitkomponistin des Soundtracks zu „The Frog Prince“ in Enya umbenennt. Danach schreibt sie die Musik zu der Fernseh-Dokumentation „The Celts“ (1986), die 1987 auch auf ihrem gleichnamigen ersten Solo-Album erscheint, das von der BBC veröffentlicht wird. Der Sender hat zwar nicht die Möglichkeiten, das artfremde Produkt angemessen zu vermarkten, doch die Plattenindustrie horcht auf. Mit ihrem ätherischen Gesang und den teils gälischen, teils englischen Texten findet Enya bald eine Nische in der Esotherik-Ecke bei WEA, wo 1988 das Album „Watermark“ erscheint. Die Single „Orinoco Flow“ gelangt auf Platz eins der britischen Charts. Die Schwebeklänge setzen sich auf „Sheperd’s Moon“ (1991) fort und liefern die Untermalung zu Filmen wie Martin Scorceses „The Age of Innocence„. 1993 erhält die irische Pop-Elfe einen Grammy in der Kategorie „Best New Age Album“. Ihr 1995 veröffentlichtes „The Memory Of Trees“ hält sich satte 199 Wochen in den UK Charts und wird mit vierfachem Platin ausgezeichnet. Das Angebot von James Cameron, die Filmmusik zu „Titanic“ zu schreiben, lehnt sie 1997 ab. Filmkomponist James Horner gibt sich daraufhin alle Mühe, den gewünschten Stil zu imitieren. In den Monaten nach dem Anschlag auf das World Trade Center wird Enyas Song „Only Time“ (vom 2000er Album „A Day Without Rain“) vielfach als Hintergrund für Einblendungen der Schreckensbilder verwendet, nicht unbedingt zur Freude der Sängerin. Enya legt eine fünfjährige Aufnahme-Pause ein (abgesehen von zwei Beiträgen zum Kinospektakel „Der Herr der Ringe“ und einem japanischen Panasonic-Werbespot), bis 2005 wieder ein neues Album erscheint. Titel: „Amarantine“.

Filme und Serien

Videos und Bilder

Wird oft zusammen gesucht