Emmylou Harris

Schauspieler • Musiker
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Leben & Werk

Die US-amerikanische Country-Sängerin Emmylou Harris wird als Tochter eines Offiziers am 2. April 1947 in Birmingham, Alabama, geboren, wächst jedoch in der Nähe von Washington auf. Als Teenager beginnt sie, Gitarre zu spielen und zu singen. Ein Schauspielstudium an der Universität von North Carolina bricht sie ab, um nach New York zu ziehen. Dort heiratet sie 1969 den Songwriter Tom Slocum, von dem sie sich jedoch bald wieder trennt. Auf eigene Kosten veröffentlicht sie 1970 ihr erstes Album „Gliding Bird“. Als die Platte floppt, kehrt Harris zu ihren Eltern nach Washington zurück, tritt aber weiterhin in Clubs auf. 1971 lernt sie so den ehemaligen Bassisten der Byrds, Chris Hillman, kennen, der sie Gram Parsons empfiehlt, welcher gerade eine Sängerin für sein Solo-Debüt sucht. Emmylou ist auf „G.P.“ (1972) und „Grievous Angel“ (1973) zu hören, dann stirbt Parsons an seinem übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum. 1975 wagt Emmylou Harris einen zweiten Versuch als Solokünstlerin, diesmal mit tatkräftiger Unterstützung von Tom Guidera, einem ehemaligen Musiker aus der Parsons-Band. Auf „Pieces In The Sky“ befindet sich auch „Boulder To Birmingham“, das sie ihrem verstorbenen Mentor widmet. Die Single „If I Could Win Your Love“ erreicht die Top Ten. Harris und Produzent Brian Ahern werden ein Paar. Mit den Alben „Elite Hotel“ (1976), „Blue Kentucky Girl“ (1979) und dem hochgelobten, stark am Bluegrass orientierten „Roses In The Snow“ (1980) festigt die Gitarristin und Sängerin ihren Ruf als verlässliche Lieferantin radiotauglicher Country-Music. Songs wie „Rose Of Cimmaron“ oder das Beatles-Cover „Here, There, And Everywhere“ werden zu Harris-Klassikern. Für das 1985 erschienene „The Ballad Of Sally Rose“ erhält sie einen ersten Grammy. 1987 und 1989 produziert sie im Trio mit Linda Ronstadt und Dolly Parton die überaus erfolgreichen Alben „Trio“ und „Trio II“, bevor sie sich mit dem ebenfalls Grammy-prämierten und von Daniel Lanois produzierten „Wrecking Ball“ 1995 von einer dunkleren, elektrischeren Seite zeigt. Emmylou Harris untermauert ihren Stilwechsel durch Gastauftritte bei Ryan Adams oder Urge Overkill. Im Frühjahr 2006 erscheint zur Überraschung vieler ein Duett-Album mit dem ehemaligen Chef der Dire Straits, Mark Knopfler: „All The Roadrunning“ zeigt die beiden in Ehren ergrauten Musiker in trauter Harmonie.

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