Emilia Schüle

Emilia Schüle

Leben & Werk

Emilia Schüle wurde 2008 als Mila in der Mädchenbuch-Verfilmung “Freche Mädchen” bekannt. Seitdem kann die Jungdarstellerin eine beachtliche Liste von Film- und Fernsehhauptrollen vorweisen.

Geboren wurde Emilia Schüle am 28. November 1992 in Blagoweschtschensk in Russland. Im Alter von einem Jahr kam sie mit ihrer Familie nach Berlin. Bereits als Kind wurde sie in den Tanzrichtungen Modern Dance, Streetdance und Ballett unterrichtet. 2005 ergatterte sie einen Platz im “Talents Getting Started”-Workshop und bekam eine Rolle in einen Arcor-Werbespot. Im gleichen Jahr spielte die Nachwuchsschauspielerin im Kurzfilm “Nichts weiter als” von Le:Forel, der 2006 auf der Berlinale gezeigt wurde. Kurz darauf folgten die ersten Fernsehrollen, in Filmen wie “Guten Morgen, Herr Grothe” (2006) und “Manatu – Nur die Wahrheit rettet dich” (2007). 2008 gab sie als Mila in der Bestseller-Verfilmung “Freche Mädchen” von Ute Wieland ein durchweg überzeugendes Kino-Debüt. Für ihre Darstellung wurde sie für den Undine Award als “Beste  junge Hauptdarstellering in einem Kinospielfilm” nominiert. Im Sequel “Freche Mädchen 2” (2010) war sie erneut als Mila zu sehen. Eine weitere Kino-Hauptrolle folgte in Rainer Matsutanis Jugenddrama “Gangs” (2009). In Mike Marzuks Kino-Musical “Rock It!” (2010) konnte sie ihr schauspielerisches und musikalisches Können unter Beweis stellen.

Fernsehzuschauer kennen die Berlinerin auch aus dem Action-Thriller “Faktor 8 – Der Tag ist gekommen” (2009), als “Aschenputtel” (2010) im gleichnamigen Märchen-Film sowie aus dem zweiteiligen Psycho-Drama “Die letzte Spur – Alexandra, 17 Jahre“, in dem sie die Film-Tochter von Ann-Kathrin Kramer und Richy Müller verkörperte. Im Sommer 2011 stand sie für Nebenrollen in der Kino-Komödie “Unter Frauen” von Hansjörg Thurn und der Romanverfilmung “Man tut was man kann” von Marc Rothemund vor der Kamera. In der Schweighöfer-Komödie “Vaterfreuden” (2014) war sie in einer kleineren Rolle zu sehen, ebenso in der Tragikomödie von Ute Wieland “Besser als Nix” (2014). Im Jahr 2015 war sie gleich mit zwei Hauptrollen im Kino in denen sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Im West-Berlin der 1980er lässt sie als Tänzerin Sanja die Hüllen fallen und verdreht Tom Schilling in “Tod den Hippies!! Es lebe der Punk” dabei gehörig den Kopf. Im Mystery-Thriller “Boy 7” erwacht David Kross ohne Gedächtnis auf einem dystopischen Berliner U-Bahnhof und weiß sich an nichts mehr zu erinnern. Gemeinsam mit Schüle versucht er Licht in seine Vergangenheit zu bringen und weiß nicht, ob er ihr dabei trauen kann oder nicht.

2010 erhielt sie eine Nominierung für den New Faces Award als “Beste Nachwuchsschauspielerin”. Desweiteren sprach sie für den animierten Kinofilm “Drachenzähmen leicht gemacht” (2010) und dessen Fortsetzung von 2014 die Rolle der Astrid Hofferson ein. Die Schauspielerin lebt in Berlin und ist seit 2009 mit Schauspielkollege Jannis Niewöhner liiert.

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