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Elijah Wood wegen "Herr der Ringe" in Therapie

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Elijah Wood Poster
© Kurt Krieger

Hobbits wollen am liebsten gemütlich in ihrer Höhle sitzen und die Ruhe genießen…

Verzweifelte beinah am Mittelerde-Ruhm: Elijah Wood Bild: Kurt Krieger

Doch als „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ ins Kino kam, war es schlagartig vorbei mit der Ruhe für Ober-Hobbit Elijah Wood, der über Nacht zum berühmtesten Halbling aller Zeiten wurde.

Nun hat der junge Schauspieler mit den leuchtenden Augen erstmals eingestanden, dass er mit seinem plötzlichen Ruhm damals vollkommen überfordert war:

„Wie viele andere in dieser Situation musste ich mich mit einigen Problemen auseinandersetzen“, berichtet Elijah Wood. „Es ist halt nicht leicht, wenn man mit gerade mal 18 Jahren plötzlich diese unglaubliche Aufmerksamkeit bekommt.“

Also tat der Jungstar das, was Hollywoodstars eben tun, wenn ihnen alles über den Kopf wächst. Er suchte einen Psychiater auf:

„Die Sitzungen mit meinem Therapeuten fand ich extrem hilfreich. Ich habe gelernt, ein bisschen mehr über mich selbst zu lachen und generell nicht alles so ernst zu nehmen.“

Rückkehr ins Rampenlicht

Wer immer Woods Seelenklempner war, man muss ihm extrem dankbar sein. Denn ohne seine Hilfe wäre Wood wohl kaum nach Mittelerde zurückgekehrt. Und so hätten die Fans auf seine Gastauftritte in der „Hobbit„-Trilogie verzichten müssen, die der Vorgeschichte einen so schönen Rahmen geben.

Denn Wood hatte nach „Der Herr der Ringe“ Auftritte in großen Filmen gemieden und sich dem Arthouse-Kino zugewandt - ob „Vergiss mein nicht!„, „Alles ist erleuchtet“ oder „Maniac„. Einzige Ausnahme: „Sin City„, von dem sich Elijah Wood als blutrünstiger Fiesling Kevin vor allem einen Imagewandel versprach.

Den Tipp von wegen „über sich selbst lachen“ setzte er außerdem in der extrem schrägen Sitcom „Wilfred“ um, in der er sich als Kleinstadt-Loser mit dem titelgebenden Hund herumschlägt, den aber nur er als Menschen im Hundefellkostüm wahrnimmt, der besessen ist vom Kiffen, Matt Damon-Filmen, Junk-Food und darüber hinaus, wie alle Hunde, vollkommen analfixiert.

Vielleicht hat der Spaß bei den Dreharbeiten ja auch ein wenig geholfen, dass sich Wood wieder an Projekte herantraute, die ihn wie die Hobbit-Filme einem großen Publikum zeigen…

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