1999 lehrte ein Horrorfilm der anderen Art seine Zuschauer das Fürchten – das „Blair Witch Project“ kam in die Kinos.

Angst und Schrecken im Wald: "Blair Witch Project" Bild: Jugendfilm

Daniel Myrick

Die Pseudo-Dokumentation „Blair Witch Project“ erzählt von drei Studenten, die 1994 im Wald verschwanden. Ihre Videoaufzeichnungen sollen Aufschluss über die Geschehnisse geben. Die drei waren auf der Suche nach der Hexe von Blair, einer Gestalt aus einem alten Schauermärchen. Als sich im Laufe der Zeit unerklärliche Geräusche und mysteriöse Zeichen häufen, macht sich Panik breit. Der Horrorfilm entfaltet seine Wirkung nicht durch genreübliche Splattereffekte, sondern über die Macht der Fantasie.

Die wahre Geschichte der Elly Kedward

Das „Blair Witch Project“ wurde zum profitabelsten Film aller Zeiten – die 30.000 Dollar Produktionskosten spielte die Pseudo-Doku über 100.000 Mal wieder ein. Kein Wunder also, dass ein Jahr später die Fortsetzung folgte. „Blair Witch 2“ war allerdings, anders als sein Vorgänger, ein Spielfilm und setzte ganz auf explizite Gewaltszenen. Der Film, der ohne die Beteiligung der beiden Regisseure des ersten Teils entstand, wurde ein Flop.

Seit langem möchte Sánchez das Projekt wiederbeleben und einen dritten Teil drehen – am liebsten ein Prequel über Elly Kedward, die als Hexe von Blair für den Spuk in Maryland verantwortlich gemacht wird. „Wir haben schon viel darüber nachgedacht und es gibt auch schon einen ziemlich guten Drehbuchentwurf“, so Sanchez, der „Blair Witch 3“ nun wieder in Angriff genommen hat. Allerdings hat das Studio, bei dem die Rechte für die „Blair Witch“-Teile liegen, noch kein grünes Licht gegeben. Sanchez und sein Partner Myrick haben bereits vor einigen Jahren versucht, ihre Geschichte an den Mann zu bringen, hatten aber keinen Erfolg. Wir drücken ihnen die Daumen…

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