Manchmal muss man in Hollywood eben zäh sein, wenn man seinen Willen durchsetzen möchte.

Wird das Leben der Blair Hexe bald verfilmt? Bild: Jugendfilm

Diese Strategie machen sich gerade Daniel Myrick und Eduardo Sánchez zunutze. Das junge Team überraschte das Kinopublikum 1998 mit dem als Dokumentation getarnten Horrorfilm „Blair Witch Project“ und landete damit einen Megaerfolg. Mit einem Budget von knapp 40.000 Dollar spielte der Gruselfilm allein in den USA mehr als dreitausendmal so viel ein.

Zwei Jahre später folgte die weniger erfolgreiche Fortsetzung „Blair Witch 2“ unter der Regie von Joe Berlinger. An ihr waren Myrick und Sánchez nur noch als ausführende Produzenten beteiligt. Seither war es still um die innovativen Filmemacher, die ihr Erstlingswerk so geschickt mit Hilfe des Internet vermarktet hatten.

Drudenfuß und Scheiterhaufen

Neuerdings melden sich die beiden allerdings wieder zu Wort und was sie zu sagen haben, dürfte „Blair Witch“-Fans entzückt aufhorchen lassen: Die Autoren wollen weiterhin ein Prequel zu ihrem Horrorerfolg drehen. Dem hatte bisher die Produktionsfirma Artisan mangels Interesse einen Riegel vorgeschoben. Da Myrick und Sánchez von ihrem Werk jedoch überzeugt sind, reichten sie nun Proben ihres neuen Drehbuchs bei Lion’s Gate Productions ein.

Darin soll es um die Geschichte von Elly Kedward, der Hexe von Blair, gehen. „Die Bürger im Städtchen Blair bekommen dieses Mal wirklich ihr Fett weg“, verspricht Autor Sánchez. Jetzt läge die Entscheidung über das im Jahr 1786 angesiedelte Prequel allein in den Händen von Lion’s Gate. „Wir hoffen wirklich, dass es ihnen gefällt“, meinte Sánchez hoffnungsvoll.

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