Edith Volkmann

Schauspieler

Leben & Werk

Die Schauspielerin Edith Volkmann gab 1951 in der Fontane-Verfilmung „Corinna Schmidt“ ihr Leinwand-Debüt. Ihre letzte Kino-Rolle spielte sie in Bruno Jonas‘ Satire „Wir Enkelkinder“ (1992).

Geboren wurde Edith Volkmann am 14. November 1920 in Hannover. In den 1930er -Jahren nahm sie Schauspielunterricht in ihrer Geburtsstadt. Ihr erstes Theater-Engagement führte sie nach Osnabrück. Es folgten Theater-Stationen in Hannover und Leer. Anfang der 1950er-Jahre ging Edith Volkmann nach Ost-Berlin. Sie spielte dort zunächst Theater und Kabarett. 1951 hatte sie als Fräulein Honig in der Fontane-Adaption „Corinna Schmidt“ ihr Kino-Debüt. 1956 war sie als Frau Henschel im DFF-Film „Fuhrmann Henschel“ nach Gerhart Hauptmann zu sehen. Beeindruckend war ihre Darstellung einer Westberliner Trickbetrügerin in der Folge „Butterhexe“ der DDR-Krimireihe „Blaulicht„. Anfang der 1960er-Jahre ging Edith Volkmann in die Bundesrepublik, spielte gelegentlich Theater. Vorwiegend war sie jedoch in Fernsehfilmen und -Reihen sowie in einigen Kino-Nebenrollen zu sehen. In den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts stand sie unter anderem als ängstliche Violet Butterfield in drei „Mrs. Harris„-Filmen mit Inge Meysel sowie als Ingrid Klose in der Comedy-Serie „Büro, Büro“ vor der Kamera. 1992 war sie in Bruno Jonas‘ Leinwand-Debüt „Wir Enkelkinder“ noch einmal auf der Leinwand zu sehen. 1997 starb Edith Volkmann in München.

Edith Volkmann war mit dem Regisseur Wolfgang Luderer verheiratet. Die Ehe wurde jedoch geschieden. Aus der Verbindung stammt Tochter Ulrike Luderer, die ebenfalls als Schauspielerin arbeitet.

Filme und Serien

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