Edith Hancke

Edith Hancke

Leben & Werk

Als kesse Berlinerin mit Herz und Schnauze war die Schauspielerin Edith Hancke Jahrzehnte auf der Bühne und vor der Kamera aktiv.

Edith Hancke wurde am 14. Oktober 1928 in Berlin geboren. Gegen den Widerstand ihrer Eltern setzte sie ihren Wunsch, Schauspielerin zu werden durch und nahm Schauspielunterricht. Zwar fiel sie in der Abschlussprüfung wegen “Talentlosigkeit” durch, wurde 1949 aber von Regisseur Erich Engel für seine Hauptmann-Verfilmung “Der Biberpelz” entdeckt. Es folgten zahlreiche Kino- und TV-Produktionen, in denen Edith Hancke meist in komischen Rollen zu sehen war. So drehte sie in den 50er- und 60er-Jahren Filme wie “Der Raub der Sabinerinnen”, “Der Hauptmann von Köpenick”, “Natürlich die Autofahrer“, “Die seltsame Gräfin” oder “Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Im Fernsehen war sie in vielen Serien und Filmen zu sehen, unter anderem in “Die Firma Hesselbach“, “Drei Damen vom Grill”, “Ein Mann will nach oben” und “Berliner Weiße mit Schuß”. Daneben war sie zwei Jahre lang Mitglied des Kabaretts “Die Stachelschweine” und feierte große Erfolge auf den diversen Berliner Theaterbühnen. 2002 erhielt die Volksschauspielerin für die Rolle der Annie Wiesner in “Das Fenster zum Flur” von Curth Flatow und Horst Pillau zum zwölften Mal den “Goldenen Vorhang” des Berliner Theaterclubs. 2009 war sie in der Familienkomödie “Schaumküsse” nach dem Roman von TV-Moderatorin Bärbel Schäfer mal wieder im Fernsehen zu sehen.

Edith Hancke war seit 1972 mit dem Regisseur und Schauspieler Klaus Sonnenschein verheiratet. Das Paar lebte in Berlin und Schleswig-Holstein.

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