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Leben & Werk

Trotz seiner noch recht jungen Karriere konnte Nachwuchsdarsteller Edin Hasanovic bereits in einigen bemerkenswerten Rollen glänzen. Die Hauptrolle im Kinodrama „Schuld sind immer die anderen“ bedeutete für den Bosnier schließlich den Durchbruch.

Edin Hasanovic wurde am 2. April 1992 in Bosnien Herzegowina geboren, aufgewachsen ist er in Deutschland. Zur Vorbereitung auf seinen Beruf als Schauspieler besuchte er das Special Coaching Actors Studio von Kristiane Kupfer sowie das Filmcoaching von Frank Betzelt in Berlin. 2005/2006 wirkte Hasanovic in Thomas Langhoffs Botho-Strauß-Inszenierung „Die Schändung“ am Berliner Ensemble mit. Außerdem stand er bereits für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. So war er als Kosovo-Flüchtling Enes in der Krimi-Serie „KDD - Kriminaldauerdienst“ (2007-2010) zu sehen und hatte Episodenrollen in den Tatort-Folgen „Die Heilige“ (2010) und „Der Wald steht schwarz und schweiget“ (2012). Erste kleinere Kinorollen spielte Hasanovic in Philip Kochs mehrfach ausgezeichnetem Kinofilm „Picco“ und Feo Alada?s „Die Fremde“ (beide 2010). Ende 2011 stand der Nachwuchsschauspieler für André Erkaus‘ Tragikomödie „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ neben Wotan Wilke Möhring vor der Kamera. 2013 konnten die Kinozuschauer Hasanovic in seiner ersten Kinohauptrolle sehen. In Lars-Gunnar Lotz‘ hoch gelobtem Drama „Schuld sind immer die anderen“ spielte der junge Bosnier, der sich parallel zu den Dreharbeiten im Jahr 2011 auf seine Abiturprüfungen vorbereitete, einen jungen Intensivstraftäter, der in einer Einrichtung des freien Vollzugs auf eines seiner Opfer trifft. Auf die Rolle des Außenseiters oder Fieslings scheint Hasanovic bis auf weiteres festgelegt zu sein. In dem im Frühjahr 2012 abgedrehten TV-Drama „Weit hinter dem Horizont“ (AT) mit Anneke Kim Sarnau und Hannes Jaenicke verkörperte er einen jugendlichen Straftäter, der in Südafrika an einem Resozialisierungsprojekt teilnehmen soll, in der Anfang 2013 gedrehten „Tatort“-Folge „Gegen den Kopf“ aus Berlin spielte er unter der Regie von Grimme-Preisträger Stephan Wagner einen brutalen U-Bahn-Schläger.

Für seine Leistungen als Darsteller wurde Schauspieltalent Hasanovic bereits mehrfach ausgezeichnet. Den bislang größten Erfolg brachte ihm seine Hauptrolle in „Schuld sind immer die anderen“. Für die authentische Darstellung des jugendlichen Intensivstraftäters Ben wurde er unter anderem mit dem Darstellerpreis beim 36. MOSTRA Filmfestival in Sao Paulo ausgezeichnet und erhielt eine Nominierung als Bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis 2013. Edin Hasanovic lebt in Berlin.

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