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Corona-Krise: Filmemacher ruft dazu auf, die Kinos zu unterstützen

Hy Quan Quach |

© Sony Pictures

Weltweit sind zahllose Kinos geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Betreiber blicken dadurch in eine ungewisse Zukunft. Um sie zu unterstützen, ruft Filmemacher Edgar Wright dazu auf, aktiv zu werden.

Das öffentliche Leben auf Deutschlands Straßen ist seit spätestens Mittwoch zum Erliegen gekommen: Weder Bars, Discos noch Clubs haben aktuell auf. Daneben sind auch nicht essenzielle Geschäfte geschlossen. Von dieser vorübergehenden Schließung im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus sind auch die Kinos nicht ausgenommen – und zwar weltweit. Und selbst wenn sie noch offen wären, gäbe es gar keine neuen Filme. Denn die großen Filmstudios haben so gut wie alle wichtigen Filme teils auf unbestimmte Zeit verschoben.

Für die Kinos, vor allem für die unabhängigen und kleinen Kinobetreiber, stellt sich nun die Frage, wie man diese monatelange Zwangspause wirtschaftlich überleben will. Und eine Möglichkeit zeigt nun Edgar Wright auf. Der britische Filmemacher, der gemeinsam mit Simon Pegg die als Cornetto-Trilogie bezeichneten Filme „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ sowie „The World‘s End“ erschaffen hat, schlug in einem Gastbeitrag bei Empire vor, aktiv für die Kinokultur einzustehen:

„Eines meiner liebsten Dinge ist es, im Dunkeln zu sitzen und einen Film zu schauen. Egal ob ich mit meinen Liebsten, einer Gruppe von Freunden oder ganz allein unterwegs bin, ins Kino zu gehen stellt noch am ehesten eine Art Religion in meinem Leben dar.“

Wer schon alles auf Netflix gesehen hat, kann sich ab dem 24. März diese 12 Disney+-Originals vorknöpfen:

„Star Wars“ veränderte Edgar Wrights Leben

Auch er wisse die Bequemlichkeit zu schätzen, die das Heimkino heutzutage vor allem über Streaming-Dienste wie Netflix einem jeden biete. Doch tief in seinem Herzen sei der Regisseur immer ein Verfechter des Kinoerlebnisses geblieben. Und gerade jetzt in dieser schweren Zeit sei es wichtiger denn je, als Gemeinschaft dafür Sorge zu tragen, dass es diese Kinolandschaft auch nach der Corona-Krise noch geben wird.

„Nachdem ihr dies gelesen habt, wieso geht ihr nicht los und schließt eine Mitgliedschaft für euch selbst ab oder für einen eurer Liebsten? Kauft Gutscheine. Spendet, wo es geht. Denkt bitte nochmal darüber nach – wenn ihr es euch leisten könnt – keine Erstattung eures unbegrenzten Abonnements zu verlangen. Sicher, ihr werdet einige Monate nicht mehr dahin gehen können. Aber ihr werdet euch besser dabei fühlen, zu wissen, dass ihr jetzt helfen konntet, statt später herausfinden zu müssen, dass euer örtliches Kino dazu gezwungen wurde, zu schließen.“

Er selbst kann es kaum erwarten, seine Lieblingskinos wieder zu besuchen, sobald die Corona-Krise durchgestanden ist. Und Wright gab diesbezüglich noch eine Anekdote aus seiner Kindheit zum Besten: Sein Leben und seine Karriere wurde 1978 entscheidend durch „Star Wars“ geprägt, den er als Dreijähriger im Galaxy Cinema in Bournemouth sah. Seither habe er als Regisseur stets versucht, dieselbe Kinomagie zu erschaffen, die ihn damals so verzaubert hat.

Edgar Wright ist offensichtlich ein riesiger Fan der „Star Wars“-Saga. Ihr auch? Testet euer Wissen:

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