Eddie Murphy präsentiert die Oscars? Warum eigentlich nicht? Zumindest würde den ehemaligen Stand Up-Comedian kein Zwischenfall aus der Rolle bringen.

Eddie Murphy bei der Oscarverleihung 2007 Bild: Kurt Krieger

Am morgigen Dienstag will Oscarproduzent Brett Ratner dem Präsidenten der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Tom Sherak seinen Wunschkandidaten als Moderator der kommenden Oscar-Verleihung vorstellen. Gut informierte Quellen in Hollywood wollen erfahren haben, dass es sich dabei um Eddie Murphy handelt. Angeblich habe auch Murphy bereits „Interesse bekundet“. Der afroamerikanische Komiker würde damit zum ersten Mal durch die wichtigste Film-Gala führen.

Ratner hat einen guten Draht zu Murphy seitdem Murphy für Ratner für die Action-Komödie „Aushilfsgangster“ vor der Kamera stand, der im November in die Kinos kommt. Mit der Tragikomödie „A Thousand Words“ startet ein weiterer Eddie-Murphy-Film im Vorfeld der Oscarverleihung - was dem Oscarhost zusätzliche Aufmerksamkeit bescheren würde.

Murphy war 2006 als Bester Nebendarsteller für „Dreamgirls“ für den Oscar nominiert gewesen, war jedoch Alan Arkin („Little Miss Sunshine„) unterlegen - angeblich hat ihn sein Auftritt in dem derbhumorigen „Norbit“ kurz vor der Oscarverleihung Sympathien bei den Academy-Mitgliedern gekostet.

Jüngst hatte eine Bemerkung von Billy Crystal, er könne sich vorstellen, die Oscars ein weiteres Mal zu moderieren, für eine kleine Hysterie in Hollywood gesorgt - Crystal gilt als beliebtester Oscar-Host. Möglich, dass die Produzenten Ratner und Don Mischer ihn zumindest wieder mit einem längeren Gast-Auftritt in die Show einbauen, falls Murphy die Oscars moderierten sollte.

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