Leben & Werk

Seine Spezialität waren Anwälte, Ärzte und Staatsmänner, Personen mit integrem Verhalten, Moralprinzipien und moderat autoritärer Einstellung. Der amerikanische Charakterdarsteller Everett G. Marshall (1910 - 1998) kam über die Bühne zum Film, wo er 1945 in „Das Haus in der 92. Straße“ debütierte. Er arbeitete mehrfach für die Regisseure Henry Hathaway und Edward Dmytryk, so als Anwalt in „Die Caine war ihr Schicksal„, und gehörte zu den berühmten „Zwölf Geschworenen“ um Henry Fonda. Für Woody Allen spielte er in „Innenleben“ den Geschäftsmann, der sich von seiner Frau trennt und sie und die drei erwachsenen Töchter vor vollendete Tatsachen mit einer neuen Frau stellt. Im Fernsehen war Marshall über 500 Mal zu sehen, vor allem als Strafverteidiger in der Serie „The Defenders„, und 1976 als Präsident Harry S. Truman. In seinen beiden letzten Spielfilmen war Marshall jeweils Berater des US-Präsidenten, in Oliver StonesNixon“ als authentischer John Mitchell, und in Clint EastwoodsAbsolute Power“ als fiktiver einflussreicher Lobbyist.

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