Dr. Dre

Dr. Dre

Leben & Werk

Der Rapper und Produzent Dr. Dre (bürgerlich: André Romel Young) ist eine der führenden Figuren im US-amerikanischen HipHop und gilt als Mitbegründer des so genannten G-Funk, einer langsameren, von Synthesizern betonten Variante des Stils. Young kommt am 18. Februar 1965 in Compton, Kalifornien zur Welt und beginnt seine musikalische Laufbahn als Siebzehnjähriger mit der World Class Wreckin‘ Cru. Bei seinen Auftritten in Clubs und Discos trägt der junge Mann einen medizinischen Mundschutz, was ihm – in Kombination mit der Abkürzung seines Vornamens – sein späteres Pseudonym einbringt. 1986 lernt er Ice Cube kennen, und die beiden beginnen, Titel für das HipHop-Label Ruthless Records zu schreiben. Als Labelgründer Eazy-E die richtungsweisende Rap-Gruppe N.W.A. („Niggaz With Attitude“) ins Leben ruft, sind Dr. Dre und Ice Cube unter den Gründungsmitgliedern. 1987 erscheint „N.W.A. And The Posse“, gefolgt von dem 1988er-Album „Straight Outta Compton“, das mit Titeln wie „Fuck Tha Police“ einige Wellen schlägt. Eine erste Solosingle von Dr. Dre, „Deep Cover“, erscheint Anfang 1992 und markiert gleichzeitig den Beginn einer Zusammenarbeit mit dem Kollegen Snoop Dogg. Dieser ist auch auf dem beim Label Death Row veröffentlichten Erfolgsalbum „The Chronic“ vertreten, dessen weitere Singles „Nuthin‘ But A G Thang“, „Dre Day“ oder „Let Me Ride“ ihrem Schöpfer mehrfachen Platin-Ruhm bescheren. Dre ist nun auch als Produzent gefragt und kann sich in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Snoop Doggy Dogg, 2Pac, Nate Dogg und Tha Dogg Pound während der Neunziger Jahre einen guten Namen auf diesem Gebiet machen. Anfang 1996 gründet er ein eigenes Label, Aftermath Entertainment, für welches er unter anderem Eminem, 50 Cent oder The Game produziert. Bei den Vibe Awards 2004 kommt es zu einem Zwischenfall, als Dr. Dre von einem jungen Mann attackiert wird, der für seinen tätlichen Angriff 5000 Dollar von Dres Gegenspieler Suge Knight erhalten haben will. Der Skandal landet in der Presse, der Veröffentlichungstermin eines für Herbst 2005 geplanten neuen Dre-Albums („Detox“) indes verschiebt sich immer weiter (aktuell: 2007). Zum Trost aller Fans erscheinen derweil die Alben „Greatest Hits“ (2006) und „Chronicles – Death Row Classics“ (ebenfalls 2006).

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