Doro Pesch

Schauspielerin
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Leben & Werk

Sie ist eines der wenigen weiblichen Sexsymbole des Achtziger-Heavy-Metal: Die blonde Düsseldorferin Dorothee Pesch, besser bekannt als Doro, machte mit rauher Stimme und enger Lederbekleidung das bis dato rein männliche Genre auch für Damen salonfähig. Die am 3. Juni 1964 geborene ausgebildete Grafikdesignerin wagt von 1980 an erste musikalische Schritte in der Band Snakebite, bevor sie sich 1983 den Newcomern von Warlock anschließt. Noch im selben Jahr unterschreibt die hart am Kitsch entlang schrammende Schwert-und-Leder-Formation einen Vertrag mit dem Independent-Label Mausoleum, wo 1984 das Debüt „Burning The Witches“ erscheint. Der Nachfolger „Hellbound“ (1985) kann die neu gewonnene Fanbasis weiter festigen, dann gelingt mit „True As Steel“ (1986) der Durchbruch – und auch der größte kommerzielle Erfolg in der Karriere von Doro Pesch. Sie wird zur ersten Frau, die beim Heavy-Metal-Festival „Monsters Of Rock“ auf der legendären Bühne im englischen Donnington steht. Medien und Fans beginnen sich mehr und mehr auf die Frontfrau zu konzentrieren, was zahlreiche Personalwechsel und Schwierigkeiten innerhalb des Bandgefüges mit sich bringt. Nach Erscheinen des Albums „Triumph And Agony“ im Jahre 1987 ist Doro Pesch als einziges Mitglied der Urbesetzung übrig geblieben. Die Arbeit an „Force Majeure“ beginnt sie allein. Rechtliche Querelen und ein Streit mit dem Manager, der die Rechte am Namen Warlock besitzt, führen schließlich dazu, dass das als fünftes Warlock-Album geplante Werk unter der neuen Flagge „Doro“ erscheint. Pesch überwindet den Names- aber keinesfalls Image-Wechsel quasi im Handstreich und erfreut ihre Fangemeinde weiterhin regelmäßig mit Alben in gewohnter Machart. Als ihr Zehn-Jahres-Vertrag mit Polydor 1995 endet, wechselt sie zunächst zu WEA, später zu SPV Steamhammer. Im selben Jahr ist sie in der Teenie-Soap „Verbotene Liebe“ erstmals als Schauspielerin zu sehen. Nach Alben wie „True At Heart“ (2001) oder „Calling The Wild“ (2002) versucht sich Doro Pesch 2005 auf der EP „Liebe und Freundschaft“ in ihrer Muttersprache. Mit „Warrior Soul“ legt die kämpferische Düsseldorferin 2006 wieder ein Album in voller Länge vor.

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