Connery geht wieder unter die Diebe

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Es gibt Filmparts, zu denen kehrt man als Schauspieler immer wieder gern zurück.

Macht wieder lange Finger: Sir Sean Connery Bild: Kurt Krieger

So eine Rolle gibt es auch im Leben von Superstar Sir Sean Connery. Die Rede ist jedoch nicht von Superagent „James Bond“, sondern von der Rolle des gewitzten Gauners. Entsprechende Parts nahm der Schotte schon vor einigen Jahren an.

So spielte er 1971 in „Der Anderson-Clan“ einen Einbruchspezialisten, der gleich nach der Entlassung aus dem Knast wieder zu Werke geht. Und in „Der erste große Eisenbahnraub“ machte er 1979 mit Partner Donald Sutherland den englischen Schienenverkehr unsicher. Seine erfolgreichste Langfinger-Rolle spielte Connery jedoch in „Verlockende Falle„, wo er sich einen heißen Schlagabtausch mit Catherine Zeta-Jones lieferte.

Die Schweizer Bank im Visier

In dem geplanten Drama „Josiah’s Canon“ zeigt sich der 73-Jährige nun wieder von seiner diebischen Seite, allerdings mit tragischem Hintergrund. Connery spielt einen Holocaust-Überlebenden, der zum professionellen Bankräuber wurde.

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Sein größter Coup hat jedoch mehr persönliche als finanzielle Gründe: Der Meisterdieb will eine Schweizer Bank ausrauben, die noch kurz vor dem Holocaust die Ersparnisse vieler Juden in ihren Panzerschränken verstaute.

Für die Regie des Gangsterdramas ist Brett Ratner vorgesehen, der sein Können schon mit den „Rush Hour„-Filmen und „Roter Drache“ bewies. Die Dreharbeiten in New York und Europa sollen im Herbst beginnen.

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