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Donald Cammell

Producer • Regisseur • Drehbuchautor

Leben & Werk

Der britische Regisseur Donald Cammell sorgte 1970 zusammen mit seinem Co-Regisseur Nicolas Roeg für eine Sensation. Mit dem Film „Performance“, der heute als eines der Schlüsselwerke jener Zeit gilt, legte er eine abenteuerliche Mischung aus Gangsterfilm (ähnlich wie „Get Carter“), psychedelischem Trip und Studie über Identitätsfindungen vor, die bei allen Anspielungen auf die literarischen Labyrinthe von Jorge Luis Borges in erster Linie ein faszinierend spannender Bilderrausch war. Cammell und Roeg gehörten zu den ersten Autoren, die Pop-Stars, in diesem Fall Mick Jagger von den Rolling Stones, als Filmschauspieler einsetzten. „Performance“ schildert die Begegnung des Gangsters Chas (James Fox) mit dem androgynen Pop-Star Turner (Jagger), der seinen „Dämon“ verloren hat und ihn in der Isolation seiner Villa wiederzufinden hofft. Die krassen Sex- und Gewaltszenen des Films erregten damals zusätzliche Aufmerksamkeit. In den folgenden Jahren gelang es Cammell, der nie richtig in Hollywood Fuß fassen konnte, nur noch zwei weitere Spielfilme zu realisieren. „Des Teufels Saat“ (1976) gehört zu den Meisterwerken des Science-Fiction-Genres und erzählt nach einer Vorlage von Dean Koontz vom Supercomputer Proteus, der in eigener Regie das Haus seines Schöpfers übernimmt und den Plan entwickelt, mit dessen Gattin (Julie Christie) ein Kind zu zeugen. Der Plan gelingt. Cammells Kriminalfilm „Das Auge des Killers“ (1987), in dem eine Frau (Cathy Moriarty aus Scorseses „Raging Bull“) herausfindet, dass ihr nach Außen hin sympathischer Mann (David Keith) ein Frauenmörder ist, blieb weitgehend unbekannt.

Filme und Serien

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