"Die geliebten Schwestern" sind im Oscarrennen

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Dominik Graf Poster

Bewegend, einfühlsam und ein echter Renner.

Liebe zu dritt in "Die geliebten Schwestern" Bild: Kurt Krieger

Die größte Hollywoodsause, die Verleihung der Oscars, rückt langsam aber sicher näher. Und auch diesmal geht das deutsche Kino wieder mit einem Film ins Rennen: „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf („Dreileben„) darf sich Hoffnungen auf einen Goldjungen machen.

„Die geliebten Schwestern‘ ist eine modern erzählte Ménage à Trois, die uns mit Leichtigkeit ins 18. Jahrhundert versetzt“, heißt es aus der Jury. „Dominik Graf hat mit persönlicher Handschrift eine bewegende Liebesbeziehung einfühlsam inszeniert. Der Film überzeugt durch seine Schauspielerführung, die lichtdurchfluteten Bilder und seine kluge und eigenwillige Komposition.“

Und natürlich ist der Regisseur nun glücklich: „Großartig! Ich freue mich sehr! Schiller goes to Hollywood!“, jubelt Dominik Graf.

Eine wilde Liebe zu dritt

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Der Film greift die Liebeswirren des jungen Friedrich Schiller auf, der 1788 sein Herz an die Schwestern Caroline von Beulwitz und Charlotte von Lengenfeld verlor. Caroline, die unglücklich verheiratet, war, wurde wohl seine Geliebte, während Charlotte schließlich die Frau war, die Schiller heiratete.

Grafs Film schildert die stürmische Zeit der drei und die sich anschließenden Dramen, die sich aus der wilden Dreiecksbeziehung womöglich ergeben haben.

Die Nominierungen für den 87. Oscar werden am 15. Januar bekannt gegeben. Die Oscarverleihung selbst findet am 22. Februar im Dolby Theatre in Hollywood statt.

Im letzten Jahr war „Zwei Leben“ deutscher Oscarkandidat, erhielt jedoch keine Nominierung.

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