Leben & Werk

Die lebenslustige Blondine mit der üppigen Oberweite, die ihr komisches Talent zu Unrecht überlagerte, wurde zu Beginn ihrer Karriere als „Busenwunder“ gehandelt, bis sie nach einer privat bedingten Auszeit wieder Fuß fasste. Zum Kult wurde ihr Auftritt im fünften Teil der „Eis am Stiel“-Filmserie, in der sie als bebrillte und dennoch halbblinde Cousine Frieda auf der üblichen Party ausflippt und einen wilden Tanz mit Stripeinlage hinlegt.

Dolly Dollar wurde als Christina Giannakopoulos 1962 in München geboren und debütierte 1978 noch als Christina Gianna in Franz J. Gottliebs Hotelbetten-Verwechslungskomödie „Popcorn und Himbeereis“. Zu den weiteren Nackedei-Filmen der Zeit zählen „Cola Candy Chocolate“ und „Das verrückte Strandhotel“, Urlaubsgeschichten um Liebespaare und wilde Betten. Ihre komische Seite und das Vermögen, ihren auffallenden Busen selbstironisch einzusetzen, konnte Dolly Dollar an der Seite von Cleo Kretschmer in „Arabische Nächte„, wo die beiden in London auf Ölscheichjagd gehen, und „Flitterwochen“, wo sie der Trennungsgrund von Kretschmer und Wolfgang Fierek ist, beweisen. Sie wirkte in der Serie „Monaco Franze“ und bis 1998 in einigen TV Movies wie „Der Millionenerbe“ mit und spielte Theaterrollen (1983 in „Die Perle Anna“).

1985 eröffnete Dollar in Schwabing das Lokal Dolly’s Treff.

Dolly Dollar war von 1988-2000 mit Helmut Zierl verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt in München.

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