Djimon Hounsou

Schauspieler • Sprecher
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Leben & Werk

Mit der Rolle des stolzen Sklaven Cinque gelang dem Schwarzafrikaner Djimon Hounsou, geboren am 24. April 1964 im westafrikanischen Benin, in Steven Spielbergs Historiendrama „Amistad“ mit einem Schlag der Durchbruch – obwohl er zu diesem Zeitpunkt fast kein Wort Englisch sprach und seine Textzeilen phonetisch erlernen musste. Seither sah man den hünenhaften Mann mit dem perfekten Aussehen immer wieder in imposanten Rollen in Blockbustern wie Ridley Scotts Oscar-Abräumer „Gladiator“, wo er zum Gladiatorentrupp um Russell Crowe zählte, oder Shekhar Kapurs Abenteuer-Epos „Die vier Federn„, in dem er als afrikanischer Krieger Freundschaft mit dem britischen Offizier Heath Ledger schließt und mit ihm gemeinsam durch die Hölle geht.

Einen darstellerischen Quantensprung nach vorn machte Hounsou, der im Alter von 13 Jahren nach Paris zog, wo er zunächst eine erfolgreiche Karriere als Model einschlug, um ab 1992 erste kleinere Rollen in Filmen („Stargate“, „Fatale Begierde„) zu spielen. 2003: Mit der Rolle des tödlich erkrankten und mit seinen inneren Dämonen kämpfenden Künstlers Mateo in New York, der Freundschaft mit einer Familie zugereister Iren schließt, in Jim Sheridans wunderbarem Drama „In America“ konnte er erstmals Tiefen ausloten, die ihm in seinen bisherigen Parts als „noble savage“ nicht abverlangt worden waren. Eine vielleicht überraschende, aber hoch verdiente Oscar-Nominierung war die Folge.

Weitere Rollen hatte Hounsou in „Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens„, „Blueberry“ und in der Comicverfilmung „Constantine“, in der er als Papa Midnite an der Seite von Keanu Reeves zu sehen ist.

Unter der Regie von Michael Bay spielte er zusammen mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson in einem Actionfilm um menschliche Klone, „Die Insel“. Als Ajihad, dem Anführer und General der aufständischen Varden in „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ nach einem Fantasy-Roman von Christopher Paolini imponierte er nicht nur durch seine kräftige Gestalt. Hounsous starke Ausstrahlung wirkte auch in der Zusammenarbeit mit Schauspielgrößen wie in „Blood Diamond“ an der Seite von Leonardo DiCaprio. Regisseur Edward Zwick behandelte in diesem Thriller den Diamantenschmuggel in Sierra Leone. Als Solomon Vandy, Zwangsarbeiter auf den Diamantenfeldern, findet er einen wertvollen Diamanten, hinter dem im Anschluss jeder her ist. 2007 war er hierfür als Bester Schauspieler in einer Nebenrolle für den Oscar nominiert – seine bisher zweite Nominierung.

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