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DJ Ötzi

Schauspieler
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Leben & Werk

Der österreichische Entertainer DJ Ötzi kommt am 7. Januar 1971 unter dem bürgerlichen Namen Gerhard Friedle in St. Johann in Tirol zur Welt. Das mit Epilepsie diagnostizierte Kind wächst zunächst bei Zieheltern, später bei seiner Großmutter auf, auf deren Wunsch „Gerry“ eine Ausbildung als Koch absolviert. Doch der innerlich zerrissene Heranwachsende stürzt ab, verliert gesellschaftlich den Boden unter den Füßen und wird schließlich obdachlos. Nur die Liebe kann ihn retten: Um ein Mädchen zu beeindrucken, das er auf der Straße kennengelernt hat, wagt er sich bei einer Karaoke-Veranstaltung ans Mikrofon - und entdeckt sein Talent als Showman. Von da an singt er, wo und wann man ihn lässt, bis ihn der Großdiskothekenbesitzer Andreas Schulti als DJ für verschiedene Veranstaltungen in seinen Clubs engagiert. Irgendwann wagt er den entscheidenden Schritt: Friedle alias Ötzi, der sich inzwischen den Namen einer im ewigen Eis des Ötztals aufgefundenen steinzeitlichen Mumie als Bühnenpseudonym zugelegt hat, versucht sich an einem abgehangenen Gassenhauer, den niemand so recht will: „Anton aus Tirol“ gibt es bereits in vierzehn Versionen, als der bärtige Party-DJ 1999 seine fröhlich-stampfende Interpretation abliefert - und damit in die Top 30 der österreichischen Charts einsteigt. Der Titel erreicht in Windeseile den ersten Platz und stürmt später auch die deutschen Hitparaden. Ötzi wird über Nacht zum Gute-Laune-Star aller Skihütten und Ballermann-Abende. Der Nachfolgesong „Hey Baby“ wird in über 15 Ländern veröffentlicht und setzt sich in England, Dänemark, Deutschland, Österreich und Südafrika an die Spitze der Charts. Ötzi ist der erste Österreicher mit Platinerfolg in Großbritannien. Doch die Masche mit der gecoverten Mitgröhlnummer ist genauso schnell ausgereizt, wie sie begeistert hat. Im Sommer 2004 weigern sich sämtliche deutschen Radiostationen, den Song „Burger Dance“ zu spielen, der zwar ein Nummer-eins-Hit ist, qualitativ jedoch das Format der Sender nach unten hin sprengt. „Not Without Us“ und „Tanz den Rehakles“ verfolgen trotzdem konsequent dasselbe Strickmuster. Anfang 2006 erscheint die Neuauflage eines Liedes von Schlagersänger Uwe Busse: „Sieben Sünden“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von DJ Ötzi und dessen Partner Marc Pircher. Ein weiterer Volltreffer gelang der Stimmungskanone im Jahr 2007: Der Song hieß „Ein Stern (der deinen Namen trägt)“, war bereits im Vorjahr ein großer Hit in Österreich gewesen, vorgetragen von einem gewissen Nik P. Diesen schnappte sich DJ Ötzi und nahm den Hit-Song noch einmal im Duett auf. Resultat: Vier Wochen Nummer Eins in den Singles-Charts und der bislang größte Ohrwurm des überaus milden Winters 2007. Davon profitierte auch das neue Studioalbum „Sternstunden“, das auf Platz neun debütierte.

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