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DJ Bobo

Schauspieler • Synchronsprecher
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Leben & Werk

Im Zuge der Eurodance-Welle gelangte ein ehemaliger Schweizer Bäckerlehrling in den frühen Neunzigern europaweit bis in die Spitzenregionen der internationalen Charts. Was viele für ein befristetes Hoch hielten, entwickelte sich für DJ Bobo zu einer erstaunlich beständigen Pop-Karriere.

René Baumann wurde am 5. Januar 1968 in Kölliken im schweizerischen Kanton Aargau geboren. Als Teenager absolvierte er nach Abschluss der Volksschule eine Bäckerlehre und begann unter dem Namen DJ Bobo, zunächst im Volkshaus in Aarau, später in örtlichen Discotheken aufzulegen und brachte es bald zu einigem Geschick auf diesem Gebiet. 1985 belegte er bei den Schweizer DJ-Meisterschaften den zweiten Platz. Neben dem reinen Plattenauflegen begann er auch, eigene Dance-Stücke zu komponieren und veröffentlichte 1989 seine erste Single „I Love You“. Der Erfolg hielt sich jedoch ebenso in Grenzen wie bei seinen nächsten zwei Veröffentlichungen.

Doch mit der vierten Single gelang dem Künstler dann der große Hit: „Somebody Dance With Me“ markierte den schlagartigen Durchbruch von DJ Bobo und fand sich bald auf der Spitzenposition der Schweizer Charts wieder. Ein bayrischer Plattenladen namens EAMS bestellte seinerzeit stolze 500 Exemplare der Single. „Wir waren schwer beeindruckt“, erinnerte sich der Sänger. „Aber nach einer Woche riefen die schon wieder an und bestellten weitere 500 Stück!“. EAMS und DJ Bobo intensivierten daraufhin ihre fruchtbare Geschäftsbeziehung, und der Plattenladen eröffnete ein neues Geschäftsfeld als Plattenfirma und nahm den Schweizer Shooting-Star unter Vertrag.

„Somebody Dance With Me“ erreichte in der Folge in zahlreichen Ländern die Top Ten und wurde unter anderem in Deutschland, Österreich und sogar in Israel und Australien mit Edelmetall ausgezeichnet. Und DJ Bobo legte eifrig nach: Mit Singles wie „Keep On Dancing“ (1993), „Everybody“ (1994), „Love Is All Around“ (1995) oder „There’s A Party“ (1996) gelangen dem Schweizer DJ weitere kolossale Hits, die ihn international rasch zu einem der Superstars der florierenden Eurodance-Szene werden ließen. Auch seine frühen Alben wie „Dance With Me“ (1993), „There’s A Party“ (1994) oder „Just For You“ (1995) erzielten weltweit hervorragende Verkaufszahlen und ließen seine Sammlung von Gold- und Platin-Auszeichnungen beständig anwachsen. Immer größeren Stellenwert bekamen nach und nach die Live-Shows des Sängers, bei denen DJ Bobo aufwändig inszenierte Tanz-Choreographien mit großen Tänzergruppen aufführte und immer aufwändigere Bühnenbilder präsentierte.

Mit dem Abflauen des Eurodance-Trends begann DJ Bobo, sich musikalisch umzuorientieren. Seine Songs wurden vielschichtiger, stumpfe Keyboard-Phrasen wurden immer öfter durch ein breiteres instrumentales Spektrum erweitert, und statt sich weiterhin ausschließlich auf Rap-Parts zu konzentrieren, versuchte sich der Künstler auch stärker denn je als Sänger. Seine Fans nahmen den dezenten musikalischen Wandel begeistert auf und bescherten auch seinen folgenden Alben „World In Motion“ (1996), „Magic“ (1998), „Level 6“ (1999) und „Planet Colors“ (2001) hervorragende Verkaufszahlen. Sein zehnjähriges Jubiläum im Popbusiness feierte DJ Bobo im Jahr 2002 angemessen mit der CD „Celebration“, auf der er von zahlreichen Popgrößen wie den No Angels und anderen Gästen unterstützt wurde. Im gleichen Jahr wurde DJ Bobo zum ersten Mal Vater. Sein Sohn Jamiro kam am 8. Oktober zu Welt. Seine Frau Nancy, die er 2001 geheiratet hatte und die ihn schon lange als Tänzerin auf Tourneen begleitet hatte, trat nach der Babypause bei den Konzerten schon bald wieder gemeinsam mit ihrem Ehemann auf.

2003 knüpfte DJ Bobo mit seinem achten Studioalbum „Visions“ nahtlos an seine vorangegangenen Erfolge an und präsentierte sich dabei musikalisch vielschichtiger denn je. Im gleichen Jahr steuerte er mit „Let’s Come Together“ den offiziellen Song zur Skiweltmeisterschaft bei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Schweizer Musiker bereits über 250 Gold- und 20 Platinauszeichnungen aus aller Welt erhalten, 21 Charts-Hits gelandet und zahlreiche internationale Musikpreise gewonnen, darunter stolze sieben mal den World Music Award. Ans Aufhören dachte der Künstler dabei noch lange nicht: „Ich bin wie ein Zirkuspferd“, erklärte DJ Bobo. „Ich muss immer in Bewegung bleiben. Ich kann die Füße nicht stillhalten“. Im Jahr 2005 folgte das zehnte reguläre Studioalbum, „Pirates Of Dance“, an dessen Veröffentlichung sich einmal mehr eine gigantische Live-Tournee anschloss. Nach zehn überaus erfolgreichen Studio-Alben war es für den Künstler Zeit, ein erste Rückschau zu halten: Im März 2006 versammelte er erstmals seine 20 größten Hits, von frühen Erfolgen wie „There’s A Party“ und „It’s My Life“ bis zu späteren Treffern wie „Pirates Of Dance“ und „Chihuahua“ auf einer Greatest-Hits-Kopplung. Mit der ersten Single-Auskopplung „Secrets Of Love“ hielt die Best-Of zudem ein besonderes Schmankerl parat: Hier erfüllte sich der Künstler einen lange gehegten Traum und sang das Stück im Duett mit einer seiner musikalischen Heldinnen, Sandra, ein.

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